Unitymedia KabelBW: Mit bis zu 200MBit/s im Internet surfen

| 15:15 Uhr | 7 Kommentare

Breitbandausbau in Deutschland ist ein großes Thema. Während einige Regionen über eine sehr gute Internetanbindung verfügen, sind andere Regionen, nicht immer nur ländliche Bereiche, mit einer katastsophalen Internetverbindung versorgt. Selbst bei Neubaugebieten hat man nicht immer die Garantie, dass schnelles Internet zur Verfügung steht.

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Unitymedia erhöht Internetgeschwindigkeit auf bis zu 200MBit/s

Die Internetgeschwindigkeit steht und fällt mit dem Ausbau in eurer Region und mit dem jeweiligen Anbieter. Sollte bei euch ein Kabelanschluss von Unitymedia KabelBW liegen, so stehen die Chancen schonmal sehr gut, dass ihr über eine gute Internetanbindung verfügt. Bot der Kabelnetzbetreiber bis vor wenigen Tagen eine maximale Downloadgeschwindigkeit von bis zu 150MBit/s an, so wurde diese Geschwindigkeit auf bis zu 200MBit/s erhöht.

Unitymedia KabelBW bietet sein Breitbandnetz in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg an. Mehr als zwölf Millionen Haushalte haben in den genannten Bundesländern Zugang zur Coax-Glasfaser- Technologie des Unternehmens. Die Basis hierfür bildet der aktuelle Kabelstandard Docsis 3.0, dessen Nachfolger Docsis 3.1 bietet sogar Geschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich.

Unter dem Produkt „3Play“ kombiniert Unitymedia eine Highspeed Intenet-Flatrate mit einer Telefon-Flatrate und HD Fernsehen. Bei „2Play“ wird auf HD Fernsehen verzichtet. Dieses Angebot richtet sich primär an Kunden, die eine SAT-Schüssel auf dem Dach nutzen.

3play Plus oder 2play PREMIUM 200?

Im Rahmen der von Unitymedia und Kabel BW angebotenen Kombipakete kostet das Paket „3play PLUS 120“, das TV, Telefon und Internet mit einer Download-Geschwindigkeit von 120 Mbit/s vereint, als Promoaktion zurzeit im ersten Jahr der 24-monatigen Vertragslaufzeit monatlich jeweils 24,99 Euro (regulär: 33 Euro), anschließend 40 Euro. Im Bundle enthalten sind ein Kabelmodem für Telefon und Internet sowie der Horizon HD Receiver für den TV-Empfang. Wer sich anstelle des Receivers für den Horizon HD Recorder entscheidet, zahlt einen Aufpreis von fünf Euro im Monat. Die Upload- Geschwindigkeit im Paket „3play PLUS 120“ liegt bei 6 Mbit/s. Im Paket enthalten sind 24 HD-Sender.

In dem Paket „3play PREMIUM 200“, das eine Download-Geschwindigkeit von 200 Mbit/s und eine Upload-Geschwindigkeit von 10 Mbit/s bietet, ist der Horizon HD Recorder bereits enthalten. Das Paket kostet in den ersten zwölf Monaten der Vertragslaufzeit jeweils 43 Euro monatlich, danach fallen monatlich 50 Euro an. „3play PREMIUM 200“ bietet Kunden 37 HD-Sender.

Hier findet ihr die Unitymedia Tarife

Kategorie: Apple

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7 Kommentare

  • Maximilian

    Nett, aber ein bisschen zu spät.

    UM & KBW haben schon seit dem 3. November diese Angebote, erst KDG hat, soweit ich weiß, diese Angebote jetzt für Jedermann bekanntgegeben.

    Übrigens, an alle, die sich über Kabelprovider (im Allgemeinen) beschweren:
    Man kann eure Geschwindigkeitsprobleme nicht verallgemeinern.
    Der Provider gibt, sobald alles gecheckt wurde und verfügbar ist, die Leitung frei und es liegen wenige Mbit/s mehr an, als ihr gebucht habt, um sicherzustellen, dass auch alles ankommt.
    So habt ihr, wenn alles rund läuft, im Download statt 100 Mbit/s einfach mal 110 Mbit/s. Immerhin 1,25 MB/s mehr.

    Zu Spitzenzeiten (abends) KANN es zu Geschwindigkeitsproblemen oder Abbrüchen kommen, MUSS aber nicht.
    Ich habe solche Geschwindigkeitsprobleme (von 100 Mbit/s auf 30 Mbit/s) nur alle paar Tage und selbst dann nur für maximal 30 Minuten.
    Abbrüche habe ich sehr selten und wenn, dann liegt es an unserer Hausverkabelung, die schon etwas älter und nicht optimal ist, denn im Nachbarshaus läuft alles seit einem Monat ohne Abbrüche durch (Router-Uptime und Logs bestätigen das).

    Den einzigen Punkt, den ich an Kabelprovidern (bzw. UM & KBW) kritisieren muss, ist das mitgelieferte Modem, das TC7200(U) von Technicolor.

    Für die normalen Internetnutzer ist es zwar vollkommen ausreichend, aber für Leute, die sich etwas mehr mit der Materie beschäftigen und bspw. einen eigenen Router im BRIDGE-MODUS hinterhängen wollen, um alles über den laufen zu lassen, ist der Router nicht zu gebrauchen.
    Es klappt natürlich auch ohne Bridge-Modus, aber dann hat man Einschränkungen, wie z.B. keine IPv6-Adresse im Router dahinter (TC7200 kann kein Prefix Delegation, daran liegt es AFAIK).

    Huch, das ist aber ein bisschen lange geworden.
    Wollte nur mal kurz ein bisschen was zu dem Thema schreiben.

    TL;DR: Ich bin seit mehreren Monaten zufriedener KBW-Kunde. Weder Probleme mit dem Internet, Telefon, noch mit dem Fernsehen gehabt. Und wenn, dann lag es an uns (falsche Verkabelung, Teilstromausfall im Haus (Verstärker ging nicht mehr, Strom in den Wohnungen jedoch schon -> kein Internet)).

    10. Nov 2014 | 17:41 Uhr | Kommentieren
  • Flavio

    Hee… 100MB/s :-)) Bei UPC Cablecom haben wir schon 250MB/s Download und 15MB/s Upload, in Bern haben sie schon test mit 500MB/s erfolreich durchgeführt. Auf nächstes Jahr stehen schon die 1GB/s test an. Beim 250MB/s habe ich auch schon im LAN 265MB/s erreicht. Geiles ding :-)))

    10. Nov 2014 | 19:54 Uhr | Kommentieren
  • silversnake

    Hab gerade noch mit UM telefoniert.
    Ab Januar ca. wird auch die FritzBox 7490 (AC) angeboten.
    Würde also allen empfehlen noch ein wenig zu warten. 😉

    10. Nov 2014 | 21:51 Uhr | Kommentieren
    • Maximilian

      7490? Du meinst wohl die 6490, und die kommt leider auch wieder mit einer kastrierten Firmware daher, wo vieles eingeschränkt ist.

      Außerdem finde ich es nicht gerade so toll, dass man 5€/Monat (wird der Preis bei der 6490 eigentlich so bleiben?) zahlen muss, um einen einigermaßen brauchbaren Router zu bekommen, wobei sich auch viele beim jetzigen (6360) über das miese WLAN beschweren.

      Ich bin zufrieden mit meiner Konstellation: 7490 hinter TC7200, 7390 als Repeater (Einfamilienhaus, WLAN ist leider nicht überall, daher die 7390).

      11. Nov 2014 | 6:36 Uhr | Kommentieren
      • Tobias Claren

        Kastrierte Firmware?
        Was geht denn nicht?

        Und könnte man nicht einfach eine AVM-Firmware aufspielen`
        Trotz Mietgerät. Man sollte es ja wieder rückgängig machen können.
        Faalls die Box keinen normalen Flashvorgang über eine Datei hat (dahingehend „kastriert“ ist), gibt es doch bei den Fritzboxen dieses Notfallflashen, war das nicht direkt über den LAN-Port?
        Geht das nicht?

        09. Dez 2014 | 21:35 Uhr | Kommentieren
  • Gotcha

    Danke für den Tip. Ich hatte derartige Probleme mit diesem Sch*** Ding von Technicolor, dass ich im Rahmen des Speedversprechens nach knapp 1,5 Monaten meine 100er Leitung wieder gekündigt habe.
    Wenn das mit der FritzBox stimmt, dann gehen die Typen ja echt mal in die Richtige Richtung!

    11. Nov 2014 | 1:09 Uhr | Kommentieren
    • Maximilian

      Es wäre die richtige Richtung, wenn die Typen mal endlich aufhören, die Firmware zu entfremden.

      Es gibt so viele Funktionen, die nicht verfügbar sind und man kann noch nicht mal mit Telnet auf die FB zugreifen, geschweigedenn, wie es manche wollen, Freetz o.ä. draufspielen.

      Ich werde nie verstehen, warum es bei 80% der DSL Providern möglich ist, eigene Router dranzuhängen mit Zugangsdaten und wieso die bei Kabelprovidern anscheinend fest einprogrammiert sind und dann das ganze auch noch über die MAC-Adressen läuft.
      Wäre echt schön, wenn man mal endlich jedem Kabelkunden Zugangsdaten offenlegt und jede MAC als Router erlaubt, nicht nur die von der bestellten Hardware.

      Wenn ich mich täuschen sollte oder jemand genaueres darüber weiß, weshalb das so ist, gerne her damit. Kenne leider nicht die technischen Hintergründe, nur von DSL.

      11. Nov 2014 | 6:48 Uhr | Kommentieren

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