Apple reagiert auf Investoren-Kritik: „Elternkontrolle bereits implementiert – Verbesserungen in Arbeit“

| 17:11 Uhr | 2 Kommentare

Nachdem zwei Großaktionäre Apple aufgefordert haben, sich gegen die zunehmende Smartphone-Suchtgefahr bei Kindern zu engagieren, reagierte nun Apple und erklärte, dass man den Kinder- und Jugendschutz sehr ernst nimmt. So bietet iOS laut Apple bereits umfangreiche Schutzfunktionen, man arbeitet jedoch weiter an dem Ausbau der Maßnahmen.

Apple arbeitet an Kinder- und Jugendschutzfunktionen

Die Apple-Anteilseigner Jana Partners LLC und der Rentenfond kalifornischer Lehrkräfte sind überzeugt, dass die Industrie umdecken muss. Zu gefährlich seien die Auswirkungen einer übermäßigen Smartphone-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen, wie mehrere Studien bereits beweisen. Die Hersteller müssen somit Vorkehrungen treffen, damit der Konsum nicht außer Kontrolle gerät.

Wie das Wall Street Journal berichtet, ist sich Apple dieser Verantwortung durchaus bewusst. So erklärt der Hersteller, dass man bereits große Mühen in Schutzmaßnahmen investiert habe. Eltern können beispielsweise in den Einstellungen von iOS installierte Apps und Funktionen deaktivieren. Hierbei können auch bestimmte Inhaltstypen, wie beispielsweise Filme oder Musik, anhand von Altersfreigaben eingeschränkt werden. Schulen verwenden oft Profile, mit denen Einschränkungen auch für Gruppen genutzt werden können.

Apple weiß jedoch, dass das Suchtverhalten ernst zu nehmen ist und arbeitet weiter an neuen Funktionen, um es den Eltern zu erleichtern, den Konsum ihrer Kinder zu kontrollieren und einzuschränken:

„Wir denken intensiv darüber nach, wie unsere Produkte eingesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf die Nutzer und die Menschen in ihrer Umgebung haben. Wir nehmen diese Verantwortung sehr ernst und sind bestrebt, die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen und zu übertreffen, insbesondere wenn es um den Schutz von Kindern geht.“

Kategorie: Apple

Tags:

2 Kommentare

  • Pechi

    Eine zeitliche Beschränkung würde schon helfen.

    10. Jan 2018 | 7:38 Uhr | Kommentieren
  • RaD

    es gibt doch den geführten zugriff. Da kann man eine Zeit vorgeben, sobald eine App gestartet ist. Nach Ablauf der Zeit kann nichts mehr gemacht werden.

    10. Jan 2018 | 10:29 Uhr | Kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.