Ein Mac für Profis: Fotograf Austin Mann testet den iMac Pro

| 11:45 Uhr | 2 Kommentare

Der iMac Pro ist Apples leistungsfähigster Mac – daran hatte bisher noch kein Tester gezweifelt. Dementsprechend konzentrierten sich die meisten Reviews auf die pure Leistung des iMac Pro. Die Herangehensweise von Austin Mann sorgt hier für ein wenig Abwechslung. Der Profi-Fotograf widmete sich dem iMac Pro und bearbeitete bei der Gelegenheit seine Fotos aus seinen Südamerika- und Antarktis-Ausflügen.

Ein Mac für professionelle Arbeiten

Austin Mann ist für seine beeindruckenden iPhone-Kamera-Rezensionen bekannt. Dieses Mal drehte er eine Testrunde mit dem iMac Pro, wobei er sich auf die Leistung für die Fotobearbeitung konzentrierte. Hierbei stellte der Fotograf fest, dass er ohne die Leistung des iMac Pro nicht in der Lage gewesen wäre, bestimmte Dinge zu tun. Ein Beispiel sind die hochauflösenden Mehrbild-Panoramen, die er in seinem Testbericht präsentiert. Bei einem Panorama aus 14 Bildern mit je 100 Megapixeln würde ein MacBook Pro definitiv kapitulieren. Der iMac Pro hatte hingegen keine Probleme mit der Verarbeitung.

Mann erklärte auch, dass seine Lieblingsfunktion des iMac Pro die zuverlässige Unterstützung für drahtlose Eingabegeräte ist. Das Magic Keyboard und die Magic Mouse 2 können problemlos über Lightning aufgeladen werden und benötigen keine Batterien. Weiterhin lobt er die austauschbare VESA-Halterung und die FaceTime-Kamera, die gegenüber der Kamera in seinem MacBook Pro deutlich verbessert wurde. Ein Wunsch blieb jedoch offen, so bemängelt Mann, dass die Magic Mouse 2 während des Ladevorgangs nicht nutzbar ist. Für die Zukunft wünscht er sich auch mehr Software, die für den iMac Pro optimiert ist, damit die hohe Leistung besser ausgenutzt werden kann.

Geschwindigkeit

Auch wenn die Geschwindigkeit im Test nicht im Mittelpunkt stand, so war sie für den Fotografen trotzdem ein wichtiger Faktor. Der iMac Pro war, verglichen mit Manns MacBook Pro, „wahnsinnig schnell“. Der Export von 20 RAW-Bildern dauerte 61 Sekunden, verglichen mit 185 Sekunden auf dem MacBook Pro, während der Zusammenbau eines 8-Bild-Panoramas auf dem iMac Pro 33 Sekunden dauerte, benötigte das MacBook Pro 357 Sekunden.

Fazit

Austin Mann war von dem iMac Pro sehr begeistert. Schlussendlich verrichtete der Profi-Mac nicht nur seine Arbeit schneller, er ermöglicht sogar komplett neue Workflows und Projekte, wie ein beeindruckendes Super-Panorama beweist. Für Fotografen empfiehlt Mann einen 10-Core iMac Pro mit 128 GB RAM und einer 4 TB SSD, um die Maschine zukunftssicher zu machen, da sie größtenteils nicht vom Benutzer aufrüstbar ist.

Kategorie: Mac

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2 Kommentare

  • Bild

    Was benutzt der denn für eine Software zum Entwickeln der RAWs?
    Lightroom kann man ja wegen des Online Abos nicht mehr benutzen. Sogar Luminar will Online aktiviert werden.

    10. Mai 2018 | 16:07 Uhr | Kommentieren
  • TechnikDieBegeistert

    Mir geht diese online Gedönse auch mächtig auf die unteren Extremitäten. Ich will ein Vollpreisprodukt, wegen mir auch zu einem entsprechend hohen Preis, kaufen und dann ist Schluss!

    10. Mai 2018 | 23:25 Uhr | Kommentieren

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