Interview: Jony Ive spricht über Smartphone-Sucht, Geheimhaltung und seine Zukunft

| 9:33 Uhr | 1 Kommentar

Apple Designchef Jony Ive setzte sich mit Anna Wintour für ein Interview bei der Veranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum von WIRED zusammen, bei dem er unter anderem über seine Arbeit bei Apple sprach und was es heißt ein Produkt zu entwickeln.

Bewusste Nutzung von digitalen Möglichkeiten

Zum Thema Smartphone-Nutzung, erklärte Ive, dass es gut ist, immer verbunden zu sein. Wenn das Verhältnis jedoch aus dem Gleichgewicht gerät, kann es gefährlich werden. Apple gibt aus diesem Grund mit der „Bildschirmzeit“ in iOS 12 die Möglichkeit, das eigene Nutzungsverhalten besser einzuschätzen. Letztendlich ist es entscheidend, was man mit seinen Möglichkeiten anstellt und sie verantwortungsvoll nutzt.

Wie Ive erklärte, führt Apple solche Neuerungen ein, da dass Unternehmen überzeugt ist, dass ein Produkt auch nach seinem Verkauf noch gepflegt und mit neuen Funktionen einen Mehrwert erhalten sollte.

Geheimhaltung

Auf die Frage, warum Apple so geheimnisvoll ist und seine Projekte so weit wie möglich unter Verschluss hält, merkte Ive an, dass es „seltsam“ wäre, nicht geheimnisvoll zu sein. Kaum ein Schöpfer würden über sein Werk sprechen, wenn es noch nicht fertig ist. Oft ist erst am Ende klar, dass alles wie geplant umgesetzt werden kann. Wenn man sich vorher schon in die Karten blicken lässt, kann die Enttäuschung groß sein, wenn es dann doch einmal nicht nach Plan läuft. Außerdem setzt man sich bei einer zu frühen Ankündigung unnötig unter Druck.

Die Zukunft

Ive ist überzeugt, dass er noch lange Zeit iPhones, iPads und mehr entwerfen wird. Er sieht immer noch viele Sachen, die er bei Apple machen kann. Wie er begeistert erklärte, sei die „Energie und Vitalität“ bei Apple „außergewöhnlich“ und „sehr aufregend“. Mit jedem neuen Projekt lernt er etwas Neues und hofft so, sich immer weiter steigern zu können. (via 9to5Mac)

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • Kooche

    Beim Punkt „Geheimhaltung“ merkt man sehr schön, dass Sie einen gewaltigen Fehler mit der AirPower gemacht haben.

    Passt irgendwie nicht so ganz zusammen…

    16. Okt 2018 | 17:28 Uhr | Kommentieren

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