Apple vs. Qualcomm: Richter setzt Verhandlungstermin fest

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Vor kurzem sorgte Qualcomm CEO Steve Mollenkopf für Aufmerksamkeit, als er bekannt gab, dass sein Unternehmen im Rechtsstreit mit Apple „kurz vor einer Lösung“ stehen würde. Nun widerlegt ein Apple-Anwalt diesen Gedanken und sagt, dass die beiden Unternehmen „einen Prozess benötigen“, um die Unstimmigkeiten zu klären.

Gerichtstermin steht fest

Apple und Qualcomm befinden sich in einem erbitterten Rechtsstreit, da Apple überzeugt ist, dass Qualcomm seine „Monopolstellung“ missbraucht, um überhöhte Lizenzgebühren für seine Modem-Chips zu erheben. Qualcomm hatte daraufhin unter anderem mit einer Reihe von Klagen bezüglich mehrerer Patentverletzungen reagiert. Dennoch ist Qualcomm CEO Steve Mollenkopf überzeugt, dass man die Probleme außergerichtlich regeln kann, wobei er mit dieser Meinung relativ alleine dasteht.

Wie 9to5Mac nun berichtet, gibt Apple-Anwalt William Isaacson zu verstehen, dass die Aussicht auf eine außergerichtliche Einigung nicht realistisch ist. So teilte er dem US-Bezirksrichter Gonzalo Curiel mit, dass ein Prozess notwendig ist und es keinen Vergleich geben wird. Dies spiegelt einen vorangegangenen Reuters-Bericht wider, in dem behauptet wurde, dass „keine sinnvolle Diskussion“ zwischen Apple und Qualcomm stattfinden würde.

Mittlerweile hat Richter Curiel auch offiziell einen Verhandlungstermin für den Fall zwischen Apple und Qualcomm festgelegt. Der Prozess beginnt am 15. April vor dem Bundesgericht von San Diego. Qualcomm hatte ursprünglich auf einen Februar-Prozess gedrängt, aber Cruiel sagte, dass ein April-Termin notwendig sei, um „den Zeitplan des Gerichts zu berücksichtigen“.

Kategorie: Apple

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