iPhone XS: WSJ analysiert den chinesischen Markt

| 7:04 Uhr | 1 Kommentar

Nachdem Apple die Umsatzprognose für das Weihnachtsgeschäft 2018 angepasst hatte, widmete sich nun das Wall Street Journal den ausschlaggebenden chinesischen Markt. Dabei zeigt sich, dass Apple insbesondere mit dem iPhone XR in China nicht die hohen Erwartungen erfüllen konnte. Es ist laut dem Bericht zwar noch zu früh, das iPhone XR in dem Land als Flop abzustempeln, dennoch ist offensichtlich, dass sich die günstigere Konkurrenz besser schlägt.

Apple überschätzte die Nachfrage

Der Bericht erklärt, dass mit einem Preis von 6.499 Yuan oder etwa 830 Euro das iPhone XR von vielen Verbrauchern in China als zu teuer empfunden wird. Da Apple mit dem iPhone XR genau das Gegenteil erreichen wollte, war das Unternehmen von der Zurückhaltung merklich überrascht. Apples Problem ist hier in erster Linie die preiswertere Konkurrenz, die ähnliche Features bietet, so dass der preisbewusste Markt eher zu Huawei, Xiaomi und Co. greift.

Der anfängliche Optimismus soll laut Zulieferkreisen dazu geführt haben, dass Apple deutlich mehr iPhone XR vorproduziert hatte, als letztendlich benötigt wurden. So sollen im Oktober 45 Prozent aller produzierten iPhones zu der XR-Serie gehört haben. Dies deckt sich mit den vorangegangenen Berichten, dass Apple die ursprünglichen Bestellungen für das Gerät reduzieren musste.

Schlechte Bedingungen für einen Erfolg

Der WSJ-Bericht, der sich auf Daten von Canalys stützt, zeigt auch, wie der Marktanteil von Apple in China im Laufe der Jahre generell gesunken ist. Wie ihr in der folgenden Grafik sehen könnt, ist dies vor allem auf die zunehmende Konkurrenz durch Huawei und Vivo zurückzuführen.

Als ob der chinesische Markt für Apple nicht schon schwer genug wäre zu erobern, so kämpft das Unternehmen derzeit zusätzlich mit den Auswirkungen des Handelskonflikts zwischen den USA und China. In einem Brief an Apples Investoren wies Tim Cook auf Währungsgegenwind als Teil der Herausforderung hin, vor der Apple in China steht.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Gast

    Das Problem von Apple sind nicht die Preise , die Modellpalette oder
    falsches Marketing . Für Apple gibt es nur ein Problem in China.

    TRUMP der Donald

    Dieser Kerl ist für die miesen Zahlen in China verantwortlich , sonst sind sie weltweit
    hervorragend immerhin sagt Apple was von 84 Milliarden für Q1.
    Wenn China wegen Trump zum Boykott aufruft kann Apple nicht viel machen.
    Alle US Artikel leiden darunter , das wird die amerikanische Industrie noch merken.
    Auch Samsung wird deutlich Federn lassen.
    China kauft China und das ist auch für Europa übel.

    08. Jan 2019 | 10:10 Uhr | Kommentieren

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