iPhone-Produktion steigt als Reaktion auf Huawei-Verbot

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Die USA haben Huawei im Zuge des Handelskriegs mit China auf die schwarze Liste gesetzt. Google, Qualcomm und andere US-Unternehmen können somit keine weiteren Geschäfte mit dem Hersteller führen. Apple und Samsung sollen laut Experten die größten Nutznießer in dieser Lage sein. Dementsprechend gibt es nun die ersten Meldungen, dass die iPhone-Produktion angehoben wird.

Produktionssteigerung aufgrund von Huawei-Verbot

In einer Investoren-Notiz der Investmentbank Cowen heißt es, dass Apple als Reaktion auf das Huawei-Verbot die iPhone-Produktion leicht erhöht hat. Das Ziel für das aktuelle Quartal soll nun bei 40 Millionen Einheiten liegen, zuvor ging man von 39 Millionen iPhones aus. Dem Bericht zufolge entfallen 75 Prozent der produzierten iPhones auf die Modelle iPhone XR, iPhone XS und iPhone XS Max. Der Großteil der restlichen Produktion verteilt sich auf die iPhone 7 und iPhone 8 Modelle.

Während der Huawei-Bann Apple entgegenkommt, warnen die Analysten, dass Apple aufgrund der US-Politik mittelfristig Risiken ausgesetzt ist. Insbesondere die Erhöhung der US-Zölle für Waren aus China werden als eine Bedrohung angesehen. Apple hatte sich diesbezüglich bereits an die Regierung gewandt und erklärte, dass die geplante Zollerhöhung die globale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens schwächen wird.

Das 2019er iPhone-Lineup

Cowen hat sich auch mit dem 2019er iPhone-Lineup beschäftigt. Während man die aktuellen Gerüchte rund um eine Triple-Kamera und ein bekanntes Design bestätigt, gehen die Analysten davon aus, dass es dieses Jahr neben den OLED-iPhones auch eine LCD-Variante geben wird. Weiterhin prognostiziert die Investmentbank 4 GB DRAM für alle 2019er iPhone-Modelle. Somit würde der iPhone XR Nachfolger mit dem iPhone XS und iPhone XS Max gleichziehen. (via AppleInsider)

Kategorie: iPhone

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