Apple-Designs: Die Tops und Flops von Jony Ive

| 8:43 Uhr | 3 Kommentare

Nach fast 30 Jahren bei Apple verlässt Jony Ive den Tech-Riesen, um sein eigenes Unternehmen zu gründen. Während Ive weiterhin mit Apple an speziellen Projekten arbeiten wird, ist es sicher zu sagen, dass sein Weggang das Ende einer Ära für das Unternehmen markieren wird. Obwohl nicht alle seine Entwürfe ein Hit waren, waren sie doch alle auf ihre eigene Weise ikonisch. iDrop News hat sich Ives Erbe genauer angeschaut und dabei eine Liste von „Tops und Flops“ zusammengestellt, von der wir euch die interessantesten Kandidaten nicht vorenthalten wollen.

Die Tops und Flops

Top: das iPhone

Wenn man nur ein Ive-Design nennen dürfte, das einen großen und nachhaltigen Einfluss auf die Technologiebranche hatte, wäre es wahrscheinlich das iPhone. Das erste iPhone war bei seiner Markteinführung so gut wie das einzige Gerät in seiner Kategorie, womit es den Grundstein für die Smartphone-Industrie legte.

Flop: iPhone 5c

Das iPhone selbst ist zwar eine Kultfigur, aber das bedeutet nicht, dass jede iPhone-Generation erfolgreich war. Als Beispiel dafür sticht das iPhone 5c hervor, dessen Kunststoff-Gehäuse absolut nicht gut ankam. Die zugehörigen Loch-Hüllen von Apple konnten ebenfalls keinen Design-Preis gewinnen.

Top: iMac G3

Der erste iMac, auch bekannt als iMac G3, sieht heute sicherlich sehr fremd aus. Aber die Tatsache, dass der iMac G3 mit seinem neuen Design in den späten 90er Jahren maßgeblich zur Kehrtwende von Apple beigetragen hat, rechtfertigt die Aufnahme in die Top-Liste. Während das Design des iMac G3 von Danny Coster geleitet wurde, spielte Jony Ive eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Computers, wie Apple bereits des Öfteren hervorgehoben hat.

Flop: Mac Pro 2013

Es gibt sicherlich einige Fans des „Eimer“-Designs des 2013er Mac Pro, allgemein ist das Konzept jedoch umstritten. Während die Leistung überzeugen konnte, fehlte es der Maschine an einer vernünftigen Unterstützung für interne Erweiterungen. Mit dem Mac Pro 2019 geht Apple genau dieses Problem an und ließ sich von alten Design-Tugenden (G5) inspirieren.

Top: Apple Watch

Wenn der Sinn eines gut gestalteten Produkts darin besteht, wie es den Menschen zugutekommen kann, erhält die Apple Watch den Zuschlag für eines der hilfreichsten Designs von Jony Ive. So zählt die Apple Watch zu den wenigen Apple Produkten, mit denen Nutzer ihre allgemeine Gesundheit und ihr Wohlbefinden verbessern können. Für ein tragbares Produkt, das sich extrem leicht in den bestehenden Lebensstil eines Besitzers integrieren lässt, ist das eine ziemlich große Leistung.

Flop: Magic Mouse 2

Wenn es um Computermäuse geht, hat Apple im Laufe der Jahre nicht immer mit einem guten Design überzeugen können (Stichwort: Hockey Puck Maus aus den 90er Jahren). Aber die Magic Mouse 2 verdient eine besondere Erwähnung, denn es handelt sich um ein ansonsten gut gestaltetes Produkt mit einem großen Design-Fehler, wie das Foto von iPhone Hacks zeigt. So befindet sich der Ladeport der Magic Mouse 2 an der Unterseite des Eingabegerätes. Das bedeutet, dass ein Benutzer die Maus auf die Seite legen muss, um sie aufzuladen, was natürlich auch die gleichzeitige Nutzung verhindert.

Top: iPod

Der iPod war bei seiner Premiere im Jahr 2001 bei weitem nicht der erste MP3-Player auf den Markt, gehörte jedoch schnell zu den beliebtesten Musikgeräten. Das Design des ersten iPod war damals bahnbrechend, mit einer minimalistischen Ästhetik und einem cleveren Scroll Wheel, das die Navigation durch das Menü zum Kinderspiel machte.

Flop: iPod shuffle der dritten Generation

Mit dem iPod shuffle der dritten Generation zeigte Ive, dass minimalistisch nicht zwangsläufig auch gut aussieht. Weiterhin verzichtete Apple auf eine Navigationssteuerung auf dem Gerät, so dass man ein kabelgebundenes Bedienelement benötigte. Das war nicht nur unpraktisch, sondern machte das Gerät auch nicht schicker.

Top: Apple Park

Jony Ive war nicht nur an der Entwicklung der Soft- und Hardware von Apple beteiligt, sondern half auch bei der Gestaltung des derzeitigen Hauptsitzes von Apple. Während der Apple Park in erster Linie von dem Architekten Norman Foster und seiner Firma entwickelt wurde, spielte Ive eine wichtige Rolle im Gesamtdesign des Raumschiff-Campus.

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Gast

    Ich sage es nochmal …der Mann wird überschätzt .
    Das iPhone war so erfolgreich nicht wegen dem Design sondern
    weil seine Technologie so neu und revolutzionär war.
    Der iMac war zufall und aus der Not gebohren.
    Der Rest war Formsache.
    Das Problem mit Cook ist das er Ive nicht versteht und lieber
    auf Nummer sicher geht altbewährtes neu zu Erfinden.
    Das muss sich in Zukunft stark ändern sonst wird es svhwer
    noch Hardware in solchen Massen zu verkaufen.

    09. Jul 2019 | 10:32 Uhr | Kommentieren
    • Jochen Koehler

      Ihre Rechtschreibung wird in jedem Fall überschätzt

      10. Jul 2019 | 19:17 Uhr | Kommentieren
  • MrUNIMOG

    Eigenartige Auflistung. Das iPhone 5c war ein Design-Glanzstück, eher noch könnte man 3G/3GS als „Flop“ anführen. Na gut, diese Löcher-Hülle für das 5c war nun wirklich nicht die tollste..
    Und der 2013er Mac Pro war fraglos eine grandiose Ingenieurs- und Designleistung.

    09. Jul 2019 | 19:19 Uhr | Kommentieren

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