Apple-Aktie steigt, nachdem die USA einen Teil der Strafzölle verschiebt

| 19:46 Uhr | 0 Kommentare

Nachdem sich die Diskussion rund um Import-Zölle auf chinesische Waren zuletzt negativ auf Apples Aktienkurs ausgewirkt hatte, geht es nun wieder bergauf. So ist die Apple-Aktie direkt um rund fünf Prozent gestiegen, nachdem der Handelsbeauftragte der Vereinigten Staaten angekündigt hatte, dass sich ein zusätzlicher Zoll von 10 Prozent auf bestimmte chinesische Importe auf den 15. Dezember verzögern wird.

Apple-Aktie ist großer Gewinner

US-Präsident Trump hatte vor einigen Wochen bekannt gegeben, dass ab September weitere chinesische Importe im Wert von 300 Milliarden US-Dollar um 10 Prozent teurer werden. Wie CNBC berichtet, verschiebt die US-Regierung die Einführung dieser Strafzölle – zumindest für ausgewählte Importwarengruppen.

Betroffen sind unter anderem Smartphones, Computer, Videospiele und Schuhe. Der ursprünglich für 1. September geplante Zoll soll für diese Produkte nun erst am 15. Dezember in Kraft treten. Somit wird das iPhone bis mindestens Mitte Dezember nicht von den gefürchteten Strafzöllen in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus sagte der US-Handelsbeauftragte, dass bestimmte Produkte, die sich auf die „Gesundheit, Schutz, nationale Sicherheit und andere Faktoren“ beziehen, aus der Zollliste gestrichen werden. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob die Entscheidung auch für Apple-Produkte gilt.

Bei diesen guten Nachrichten macht die Apple-Aktie erst einmal einen Freudensprung von rund 5 Prozent und erholt sich somit von den Auswirkungen der Strafzoll-Diskussion. Sollte die Zollerhöhung tatsächlich Apple treffen, rechnet der treffsichere Analyst Ming-Chi Kuo nicht damit, dass das Unternehmen die Preise für seine in China produzierten Produkte anheben wird. Langfristig geht Kuo davon aus, dass die nicht-chinesischen Produktionsstandorte von Apple in den nächsten zwei Jahren „den größten Teil der Nachfrage aus den US-Märkten“ decken können.

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