WSJ: TikTok-Verkauf wackelt – ByteDance und Trump diskutieren „andere Optionen“

| 16:25 Uhr | 0 Kommentare

Während der Countdown bis zum US-Verbot von TikTok durch Präsident Trump weiter läuft, hat Besitzer ByteDance Berichten zufolge die Dringlichkeit von Gesprächen mit der Trump-Regierung über eine Umgehung des Verbots erhöht. Ziel ist es, das US-Geschäft von TikTok nicht verkaufen zu müssen.

Wird TikTok doch nicht verkauft?

TikTok gehört zu den chinesischen Apps, die Trump als Risiko für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten ansieht. So befürchtet er Propaganda-Kampagnen, von denen die Kommunistische Partei Chinas profitiere. Ebenso bestände der Verdacht, dass die App Daten von US-Bürgern sammelt und an die chinesische Regierung überträgt. ByteDance hatte dies in einer Stellungnahme empört dementiert.

Trump hatte im August eine Verordnung unterzeichnet, die ByteDance eine Frist von 90 Tagen gibt, sein US-TikTok-Geschäft zu verkaufen. Nach der Frist soll die App in den USA verboten werden. Aus Sicht von Trump wäre ein Verkauf an ein US-Unternehmen die Lösung. Wie es der „Zufall“ will, gab es diesbezüglich ohnehin bereits Gespräche im Vorfeld. Da gibt es auch schon einige große Namen, die mit einer Übernahme in Verbindung gebracht werden, darunter Microsoft, Walmart und Oracle.

Wie das Wall Street Journal berichtet, versucht ByteDance derzeit einen Kompromiss mit der Trump-Administration zu finden, damit die US-Geschäfte zumindest nicht komplett verkauft werden müssen. Hierbei werden „andere Optionen“ in Betracht gezogen, die eine Umstrukturierung der TikTok-Plattform beinhalten würden.

CNBC teilte in einem kurzen Clip auf Twitter mehr über die Geschehnisse mit:

Kategorie: App Store

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