Bloomberg: Tim Cooks Führungsstil hat Apple noch erfolgreicher gemacht

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Als Tim Cook die Nachfolge von Steve Jobs anging, hatte er es nicht leicht die Experten und Fans zu überzeugen. Trotz aller Kritik hat Cook abgeliefert. Immerhin könnte Apple bereits 2022 drei Billionen Dollar wert sein. Bloomberg hat sich die Arbeit von Apples CEO genauer angeschaut und zeigt in einem Profil, was Cooks Erfolgskonzept ist.

Fotocredit: Apple

Die Erfolgsformel

Nach dem Tod von Steve Jobs im Jahr 2011 machten sich sowohl die Wall Street als auch das Silicon Valley Sorgen um die Zukunft von Apple. Fast 10 Jahre später haben sich die Einnahmen und Gewinne von Apple mehr als verdoppelt. Diese Erfolge wurden unter der Leitung von Cook erzielt, der im August 2011 die Nachfolge von Jobs angetreten hat.

Bloomberg zeigt in einem ausführlichen Profil, wie Cook Apple zu einem konkurrenzlosen Erfolg geführt hat. Im Vergleich zu Jobs‘ unverblümter Hingabe an das Design gilt Cook als viel methodischer und auf Finanzen (aber auch soziales Wohl) bedacht. Ein diplomatischer Scharfsinn, ein operatives Geschick und ein Auge für Details helfen Apples CEO erfolgreich sein Unternehmen zu führen. Dabei verliert er nicht den Blick auf die moderne Wirtschaft, erklärt Bloomberg.

Das Profil behandelt zudem eine Reihe von Themen in der jüngeren Geschichte von Apples rasantem Aufstieg unter Cooks Führung, darunter das politische Feingefühl bei der Auslagerung der Produktion nach China, Cooks Beziehung zu aktuellen und ehemaligen US-Präsidenten und sein kostenbewusster Ansatz bei neuen Produkten. Dabei bevorzugt es Cook, den Abteilungen in seinem Unternehmen einen gewissen Freiraum zu ermöglichen. Doch er vernachlässigt nicht seine Position. So legt er großen Wert auf eine präzise Berichterstattung.

Bloomberg behandelt auch die Schwierigkeiten, mit denen Cook zu kämpfen hat. So versucht er Apple in der Lieferkette unabhängiger zu machen, was dominierende Partner wie Samsung oder Qualcomm nicht immer einfach gestalten. Ebenfalls ein heikles Thema ist Chinas Zensur und die Kritik an den Arbeitsbedingungen in Fabriken in China. Apples Kampf gegen die Vorwürfe der „Monopolmacht“ des Unternehmens und eine andauernde Fehde mit namhaften Softwareentwicklern und Social-Media-Plattformen, wie Spotify, Epic Games und Facebook, sind weitere Hürden, die Cook in Zukunft überwinden muss.

Trotz der anspruchsvollen Aufgaben, die Cook bereits gemeistert hat und noch bewältigen muss, so hat er es nie bereut den CEO-Posten bei Apple zu übernehmen, wie er bereits des Öfteren bestätigt hat. Nach fast 10 Jahren an der Spitze von Apple kann man sich jedoch zumindest schon mal Gedanken machen, wer Cooks Posten später übernehmen könnte. Ein potenzieller Nachfolger wäre Chief Operating Officer Jeff Williams, dessen Stellenwert innerhalb und außerhalb von Apple in den letzten Jahren stetig gestiegen ist.

Kategorie: Apple

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