Sicherheitstipps für das Homeoffice

| 17:13 Uhr | 0 Kommentare

Seit rund einem Jahr befinden sich mehr Menschen denn je im Homeoffice . Arbeitnehmer packen ihre Laptops ein und arbeiten von zu Hause aus. Nicht ohne Grund könnte Apple zuletzt besonders viele Macs und iPads verkaufen. Allerdings gelten in jedem Unternehmen unterschiedliche Vorschriften für das Arbeiten aus dem Homeoffice. Arbeitnehmern und Arbeitgebern sollte daran gelegen sein, vorsichtig vorzugehen und sich vor Cyber-Gefahren zu schützen. Dabei solltet ihr verschiedene Regeln beachten. Diese sind für einige Nutzer sicherlich eine Selbstverständlichkeit, andere Nutzer könnten noch einmal ein Stück weit sensibilisiert werden. Die Tipps gelten natürlich nicht nur zwingend für das Homeoffice, sondern generell für Jedermann im Internet.

Eine (nicht übertriebene) Skepsis sollte an der Tagesordnung sein

Nein, man sollte im Internet nicht vor allem und jedem Angst habe. Bleibt, so gut es geht entspannt, auch in stressigen Zeiten. Allerdings kann eine Portion Skepsis sicherlich nicht verkehrt sein. Sowohl auf einem privaten als auch einem beruflichen Laptop gelangen Phishing-Mails, oder ihr landet auf einer unbekannten Webseite. Lasst euch in keinem Fall dazu verleiten, Passwörter preiszugeben (oder grundsätzlich schwache Passwörter zu nutzen) , oder „unbekannte“ Software auf eurem Computer zu installieren. In den letzten Wochen und Monaten sind immer mal wieder Berichte aufgekommen, bei denen sich Betrüger die Panik vor dem Corona-Virus zu Nutze gemacht haben, um Angst zu verbreiten und Opfer dazu zu bringen, Daten preiszugeben oder Malware zu installieren. Sollte euch etwas verdächtig vorkommen, sagt eher „nein“ und fragt bei eurer IT-Abteilung nach. So schützt ihr nicht nur euch, euer heimisches Netzwerk, sondern auch euren Arbeitgeber und eure Kollegen.

Sicherheitsrichtlinien

Die Sicherheitsrichtlinien eures Unternehmens gelten nicht nur in der Firma, sondern auch im HomeOffice. Ist beispielsweise ein bestimmter VPN-Dienst vorgegeben, so solltet ihr diesen auch nutzen und euch nicht über irgendwelche Anweisungen hinweg setzen. Wird von euch verlangt, dass für einen Service oder eine bestimmte Applikation eine 2-Faktor-Authentisierung oder Multifaktorauthentisierung verlangt, so solltet ihr diese auch im eigenen Interesse nutzen. Dies können wir euch in jedem Fall auch für den privaten Bereich dringend empfehlen.

Trojaner, Malware und Viren aufspüren

Durch Trojaner, Malware und Viren kommt es Jahr für Jahr zu erheblichen Schäden. In Zeiten des Homeoffices ist ein zuverlässiger Antivirenschutz wichtig. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass eine entsprechende Applikation installiert ist, sondern auch, dass die zugrundeliegende Datenbank stets aktualisiert wird, um auch neue Schadsoftware aufspüren zu können.

Antivirenprogramm gibt es zwar nicht wie Sand am Meer, allerdings ist die Auswahl schon vielfältig. Es gibt namhafte und weniger bekannte Produkte. Es gibt Programme für den PC und es gibt Applikationen, die einen Virenschutz für Mac bieten. Natürlich ist auch der Funktionsumfang der einzelnen Programme unterschiedlich. In Eingen Fällen gibt es nur einen reinen Virenschutz. Manche Applikationen bieten beispielsweise noch eine Malware-Erkennung oder einen Adware-Blocker. Manche Anbieter offerieren auch einen integrierten VPN-Schutz. Hierbei solltet ihr in jedem Fall auf die Details achten. So sind die integrierten VPN-Dienste oftmals beschränkt und bieten pro Monat nur eine bestimmte Datenmenge, die kostenlos über den VPN abgewickelt werden kann.

Kurzum: Achtet sowohl im Homeoffice als auch im privaten Alltag auf ein paar Grundsätze. Seid nicht übertrieben vorsichtig, aber vorsichtig genug, um nicht in die erst-beste Fall zu tappen. Phishing-Mails sind beispielsweise in letzter Zeit immer professioneller geworden. Eure Bank wird euch niemals per Mail darum bitten, eure Daten zu bestätigen oder eine TAN preiszugeben. Im Zweifelsfall sagt „nein“. Manch einer wird sich jetzt denken, dass diese Grundregeln doch ganz normal sind. Leider zeigt das Leben genügend Gegenbeispiele. Geht in jedem Fall sparsam mit euren Daten um.

Kategorie: Apple

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