Bericht: 2021er MacBook Pro-Modelle erhalten M1X-Chip

| 18:33 Uhr | 12 Kommentare

Wie 9to5Mac berichtet, wird der Prozessor in den diesjährigen MacBook Pro-Modellen den Namen M1X und nicht M2 tragen. Das will zumindest eine Quelle in Erfahrung gebracht haben, die über einer „solide Erfolgsbilanz“ verfügt.

Foto: Apple.com

M1X-Chip für das MacBook Pro

Geht es nach der Quelle von 9to5Mac, hebt sich Apple das „M2“-Branding für die Chips des nächsten Jahres auf. Der M2 könnte dann womöglich in einem neuen MacBook Air debütieren. Somit würde dieses Jahr erst einmal der M1X anstehen. Das Gerücht unterstützt die Vermutungen von Bloomberg, in denen es heißt, dass Apples nächster Mac-SoC (System on a Chip) dem M1 ähnlich ist, jedoch über mehr Kerne und einer leistungsstärkeren Konfiguration verfügt.

Bloomberg nannte zwar nicht Apples geplanten Namen für den neuen Chip, ließ uns aber wissen, was wir zu erwarten haben. So geht Mark Gurman davon aus, dass Apple beim 2021er MacBook Pro auf einen neuen Apple Silicon Chip mit 10-Core CPU (8 High-Performance Kerne und 2 Effizienz-Kerne) sowie 16-Core bzw. 32-Core GPU-Option setzen wird.

Weiterhin soll die nächste Generation des Apple Silicon Chip bis zu 64 GB Arbeitsspeicher unterstützen. Aktuell sind die Apple Silicon Macs auf maximal 16 GB RAM beschränkt. Damit wäre das kommende MacBook Pro in Sachen Arbeitsspeicher auf einem Niveau mit dem aktuellen Intel-basierten 16 Zoll MacBook Pro Modell. Auch Thunderbolt soll von den 2021er MacBook Pro Modellen unterstützt werden. Ein neues 14 Zoll und 16 Zoll MacBook Pro mit dem leistungsfähigeren Apple Silicon Chip soll angeblich im Sommer dieses Jahres auf den Markt kommen.

Die Vermutung, dass der neue SoC ein M1X-Branding erhalten könnte, äußerte auch Jason Cross von Macworld, auf dessen Aussagen wir bereits eingegangen sind. Auch der iOS-Entwickler Dylandkt spricht ausdrücklich von einer M1X-Namensgebung. So erklärt er:

„Der M1X ist eine Erweiterung des M1, die mehr Thunderbolt-Kanäle, CPU-Kerne, GPU-Kerne, Unterstützung für mehrere externe Monitore und eine verbesserte Leistungsaufnahme bringen wird. Diese Geräte werden beide eine 1080p-Webcam, einen SD-Kartenleser, drei Thunderbolt-USB-C-Anschlüsse, einen aktualisierten MagSafe-Anschluss und einen HDMI-Anschluss haben.“

In dem Bericht heißt es auch, dass Apple den MacBook Pro-Schriftzug unterhalb des Bildschirms weglassen wird:

„Mit Blick auf die MacBook Pro 14- und 16-Zoll-Modelle wird das Design ähnlich wie beim iPad Pro mit flachen Kanten sein. Die Einfassungen werden reduziert und das untere „MacBook Pro“-Logo wird entfernt.“

Kategorie: Mac

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12 Kommentare

  • Gast1

    Es geht also genauso weiter wie in Intel Zeiten ….jedes Jahr ein bisschen schneller.
    Mein Traum fing mit dem M1 an und ich dachte mensch da kommt im MacBookPro
    ein richtiger Hammer. Falsch gedacht so wie es im Moment aussieht.
    Ich hatte einen 12 oder 16 Kerner erwartet und nun werden 10 dann 12 im MBP 2022
    und 14 im MBP2023 daraus.
    Schade Apple hier hätte es ein richtiges wow sein können .
    ( na hoffen wir mal das die Leaker sich irren )

    23. Mai 2021 | 21:14 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Jedes Jahr ein bisschen schneller? Wir sind noch im ersten Jahr der Apple Silicon Macs, die ersten M1-Modelle sind kein halbes Jahr auf dem Markt. Dass für die leistungsstärkeren Modelle ein entsprechendes Derivat des M1, das naheliegenderweise „M1X“ heißen könnte, zu erwarten ist dürfte niemanden überraschen.
      So wie berichtet, dürfte dieser Chip von der CPU her im Multicore fast doppelt so leistungsstark werden wie der M1 und grafikseitig 2- bis 4-fach so leistungsstark. Also wenn das kein „richtiger Hammer“ oder „richtiges wow“ sein soll…

      Im Übrigen berichtet Bloomberg auch noch weitaus leistungsstärkeren Chips für iMac und Mac Pro, die man sich als Vielfache dieses „M1X“ vorstellen kann.

      Die nächste Architekturgeneration dürfte frühestens im Herbst dran sein, auf dem Nachfolger des A14 basieren und könnte zuerst in einem „M2“ als Nachfolger des M1 auftauchen. Auch dem dürfte, verglichen mit den Intel-Generationssprüngen, die Beschreibung „jedes Jahr ein bisschen schneller“ kaum gerecht werden, wenn man nach den bisherigen jährlichen Sprüngen der „A-Chips“ urteilt…

      24. Mai 2021 | 21:12 Uhr | Kommentieren
  • Gast2

    Keine Panik Gast 1 der Prozessor wurde letztes Jahr erst vorgestellt schau dir die erste Intel Krücke an.Ein bis 2 Jahre Geduld und man wird sich verschiedene Optionen bei der Konfiguration aussuchen können was die Leistung der Kerne angeht, da bin ich überzeugt von.Was auf jeden Fall positiv überrascht ist der günstigere Preis der Geräte

    23. Mai 2021 | 21:58 Uhr | Kommentieren
  • Screamer

    Bei 8 High-Performance Kerne und 2 Effizienz-Kerne sollte es schon einen enormen Leistungszuwachs sein.

    Der M1 hat 4 High-Performance Kerne und 4 Effizienz-Kerne

    23. Mai 2021 | 21:58 Uhr | Kommentieren
  • Gast1

    Screamer ….das es schnell wird wussten alle nach dem M1.
    Warum aber sind es keine 8 Powerkerne und 4 Effizienzkerne dazu
    16 oder 32 Grafikkerne ….das würde das MacBookPro verdienen.
    Wiso will man die Effizienskerne einsparen die doch bei vielen
    Aufgaben den Akku schonen ?
    Oder warum sind es nicht gleich 12+4 und mein Traumgerät wäre da.
    MBP 16“ mit Mini LED ( kommt wohl auch nicht ) dann die oben
    erwarteten 12 PK + 4 EK dazu 1TB / 32GBRam und eine GPu mit 32K.
    5k – ok

    23. Mai 2021 | 23:26 Uhr | Kommentieren
    • Screamer

      Stimme dir voll zu

      23. Mai 2021 | 23:54 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Wenn du den Artikel noch mal aufmerksam liest, wird dir auffallen, dass ja gerade von 16 oder 32 Grafikkernen die Rede ist. Und 8 „Powerkerne“ sollen es auch werden…

      Bis auf 2 statt 4 Effizienzkerne also exakt wie du es forderst, und das wird man sich bei Apple schon gut überlegt haben.

      24. Mai 2021 | 21:19 Uhr | Kommentieren
  • Instinct23

    Wenn Mini LED nicht kommt, werde ich mir den Wechsel nochmal überlegen.
    Dabei wünsche ich mir das so sehr.

    24. Mai 2021 | 2:53 Uhr | Kommentieren
  • Gast1

    Mr.UNIMOG…nein eben nicht , es fehlen 2 Effizienzkerne und 2 Powerketne für mein Traum-Book.
    Das ist eine Menge Power die fehlt. Natürlich wird es auch so mega schnell sein das sreht außer
    Frage.

    25. Mai 2021 | 1:24 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Zitat aus deinem Kommentar: „Warum aber sind es keine 8 Powerkerne und 4 Effizienzkerne dazu
      16 oder 32 Grafikkerne ….das würde das MacBookPro verdienen.“

      Dem Bericht nach sollen es lediglich zwei Effizienzkerne weniger sein, das ist nicht „eine Menge Power“ die fehlt, sondern gegenüber den 8 Hochleistungskernen praktisch vernachlässigbar.

      25. Mai 2021 | 9:13 Uhr | Kommentieren
  • Gast1

    Instinct23…..habe mir das Display vom IPad Pro 12,7“ angesehen , daß ist schon mega .
    Wenn man sich das dann in 16“ vorstellt …..brutal damit kannst du einen Saal beleuchten. :-))

    25. Mai 2021 | 1:32 Uhr | Kommentieren
  • PeterZwegert

    Endlich eine 1080p Cam, vernünftige Ports und dazu ein bärenstarker SoC der im Vergleich zum Intel-Müll kühl und leise arbeitet! Seit dem 2016 Desaster halte ich treu an meinem 2015er MBP und endlich kommt ein Wechsel in Frage.

    26. Mai 2021 | 12:00 Uhr | Kommentieren

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