China-Deal: Apple verlagert Aufträge von Foxconn zu Luxshare

| 20:39 Uhr | 1 Kommentar

Während Apple seit langem mit dem taiwanischen Hersteller Foxconn als Hauptpartner für die Produktmontage verbunden ist, geht ein Bericht von The Information näher auf Apples neu entdeckte Beziehung zu chinesischen Elektronikherstellern ein. Der Bericht erklärt, dass Apple seine Abhängigkeit von chinesischen Partnern erhöht hat, sowohl um Kosten zu senken als auch um sich bei Peking beliebt zu machen.

Apple zieht es nach China

Der heutige Bericht von The Information folgt auf einen früheren Bericht der Publikation, in dem ein Geheimabkommen zwischen Apple-CEO Tim Cook und chinesischen Regierungsvertretern beschrieben wurde. Im Rahmen dieser Vereinbarung soll sich Apple verpflichtet haben, über fünf Jahre hinweg mehr als 275 Milliarden US-Dollar in China zu investieren. Nun hat The Information enthüllt, wie einige dieser Investitionen aussehen.

So hat Apple beispielsweise einen größeren Teil seiner Lieferkettengeschäfte auf in China ansässige Unternehmen verlagert. Damit erfüllt Tim Cook sein Versprechen, Peking beim Ausbau der lokalen Technologiebranche zu unterstützen. Dem Bericht zufolge steht sogar das taiwanesische Unternehmen Foxconn kurz davor, von dem chinesischen Unternehmen Luxshare als Apples wichtigstem Zulieferer abgelöst zu werden.

Ein Jahr nach dem Abschluss der Vereinbarung beauftragte Apple Luxshare mit der Fertigung der AirPods. Das beendete die Dominanz der taiwanesischen Firmen in Apples Montagekette. Der Deal mit Luxshare markierte einen „Wendepunkt“ für Apple und China, so The Information. Es brachte Luxshare in die oberste Reihe der Apple-Zulieferer, die sich um die Montage und Verpackung fertiger Konsumgüter kümmern.

Laut The Information ist das 275 Milliarden US-Dollar schwere Investitionsabkommen zwischen Apple und China eine Möglichkeit für den Tech-Giganten aus Cupertino, Kosten zu senken und sich bei „Peking beliebt zu machen“. China ist für Apple ein wichtiges Unternehmen, das etwa 20 Prozent seiner Einnahmen ausmacht. Es ist aber auch ein unsicherer Markt, da die chinesischen Verbraucher Apple-Produkte zuweilen zugunsten lokaler Marken boykottieren.

Kategorie: Apple

Tags: , , ,

1 Kommentare

  • Bananarama

    Eine neue Nonsens-Geschichte aus dem Hause (Des-)Information, die auf einer vorherigen Nonsens-Geschichte aufbaut. Jede/r/s, der/die/das Apples Jahresumsätze bzw. -gewinne kennt weiß, dass selbst Apple nicht in der Lage ist, ein jährliches Investitionsvolumen von 55 Mrd. Dollar zu stemmen und obendrein geheim zu halten. Und das ausschließlich für ein einziges Land. Dieser Quatsch toppt sogar die endlose Märchengeschichte von den 10-20 Mrd. Dollar, die Google angeblich an Apple pro Jahr zahlt, um temporär die Nr. 1 in der Browserwahl am Mac oder iPhone/iPad zu sein.
    Für die Medien sind solcherlei Gloom & Doom-Geschichten jedoch eingefundenes Fressen. Verprechen sie doch jede Menge Artikel, die ordentlich Klicks generieren.

    30. Dez 2021 | 21:29 Uhr | Kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

iPhone 14 (Pro) bestellen

iPhone 14 (Pro) bei der Telekom
iPhone 14 (Pro) bei Vodafone
iPhone 14 (Pro) bei o2

JETZT: iPhone 14 bestellen