Zuckerberg will, dass Metas AR-Brille 2024 ein „iPhone-Moment“ wird

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Apple und Meta (ehemals Facebook Inc.) sind bereits mehrfach wegen des App Store und des Datenschutzes aneinandergeraten – und die beiden werden wohl bald auch zu Hardware-Konkurrenten. Während Apple seine eigenen AR/VR-Headsets und -Brillenprodukte vorbereitet, will auch Meta bereits 2024 eine AR-Brille auf den Markt bringen. Dabei lässt sich Meta-CEO Mark Zuckerberg offenbar von Apple inspirieren und strebt einen „iPhone-Moment“ für den Produkt-Launch an.

Ein kostspieliges Projekt

Unter Berufung auf einen ehemaligen Mitarbeiter, der an dem Projekt gearbeitet hat, heißt es in einem Bericht von The Verge, dass Zuckerbergs „Ego mit der Entwicklung der neuen AR-Brille verflochten“ ist. Die Quelle fügte hinzu, dass Zuckerberg möchte, dass es „ein iPhone-Moment wird“, wenn die AR-Brille veröffentlicht wird. Damit spielt er auf den großen Erfolg von Apple an, dessen iPhone Generationen von Smartphones geprägt hat.

Doch trotz dieser Hoffnung und eines ambitionierten Zeitplans (Zuckerberg will sein Produkt 2024 auf den Markt bringen) ist Meta offenbar noch weit davon entfernt, dass die AR-Brille Realität wird. Aus dem Bericht geht hervor, dass Meta nicht über einen „funktionierenden, tragbaren Prototyp“ der Brille verfügt, sondern nur über eine „stationäre Demo-Station, die auf einem Tisch steht“.

Obwohl Meta bereits Milliarden in die Entwicklung seiner AR-Brille investiert hat, liegen die internen Verkaufserwartungen für die erste Version, die sich an Early Adopter und Entwickler richtet, in den unteren Zehntausend. Ein Preis wurde noch nicht festgelegt, aber das Gerät wird sicherlich mehr kosten als das 299 Dollar teure Quest VR-Headset des Unternehmens, da die Materialkosten für die AR-Brille mehrere Tausend Dollar betragen sollen. Die Kosten werden Zuckerbergs Bereitschaft testen, den Preis der Hardware zu subventionieren, um die Akzeptanz zu fördern. Das ist zumindest Metas Wettbewerbsstrategie, die zum Teil darauf abzielt, die Gewinnspannen anderer Akteure wie Apple zu unterbieten.

Neben der höherwertigen AR-Brille, die intern als „Nazare“ bezeichnet wird, entwickelt Meta auch eine niedrigpreisige AR-Brille, die ebenfalls im Jahr 2024 auf den Markt kommen soll. „Meta hofft, gegen Ende dieses Jahrzehnts mehrere zehn Millionen Smart Glasses verkaufen zu können“, heißt es in dem Bericht.

In der Zwischenzeit plant Apple seine eigenen AR- und VR-Produkte, angefangen mit einem Mixed-Reality-Headset, das bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen könnte. Der Analyst Ming-Chi Kuo sagte sogar, dass Apple hofft, „das iPhone in zehn Jahren durch AR-Geräte zu ersetzen“. Ob die Ziele von Meta oder Apple der Realität entsprechen, bleibt abzuwarten.

Kategorie: Apple

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