Greenpeace demonstriert vor Apple Store Hamburg, iCloud Stromversorgung im Fokus

| 15:15 Uhr | 6 Kommentare

Greenpeace hat am vergangenen Wochenende mal wieder den Hersteller aus Cupertino ins Visier genommen. Ort der Demonstration war der Apple Store Hamburg. Der Jungfernstieg ist ganz gewiss eine optimale Örtlichkeit, um Aufmerksamkeit zu gelagen. Bereits vor wenigen Wochen suchte sich die Occupy Bewegung den Store am Jungfernstieg aus.

Nun war es also Greenpeace. Die Umweltschützer wolten auf die Stromversorgung der iCloud aufmerksam machen. Nach Ansicht von Greenpeace setzt Apple bei der Versorgung seiner digitalen Wolken fast nur auf Kohle- und Atomenergie. 83 Prozent des Stroms für die iCloud sollen aus Kohle und Atom gewonnen werden. Apple erwähnt jedoch regelmäßig, dass man auf den Umweltschutz besonderen Wert legt und z.B. das Datenzentrum in North Carolina zukünftig mit einer riesigen Solaranlage unterstützen will.

Mit schwarzen Lutballons und viel Infomaterial forderen die Aktivisten Apple auf umzudenken und mehr Transparenz zu zeigen. (via)

6 Kommentare

  • Daniel1988

    Naund?
    Wenn die scheiss schwarzen Luftballoons jetzt davonfliegen, ist das auch nicht gut für die Natur…

    07. Mai 2012 | 15:30 Uhr | Kommentieren
  • Daniel1988

    Zudem würde mich interessieren, ob das Video nicht vielleicht mit einem iPhone 4 aufgenommen wurde. 😉

    07. Mai 2012 | 15:41 Uhr | Kommentieren
  • ÄSZED

    Ich kann ja verstehen, dass Jungfernstieg Apples größter Store in Deutschland ist und somit auch Angriff für solche Aktionen ist, aber ich denke, dass so eine Aktion in den USA mehr Wirkung zeigen würde, wie in Deutschland. Wer weiß, ob Apple in Cupertino, die über so etwas ja nur bestimmen würden(welche Energiequellen für iCloud)und nicht der kleine Sitz in München, das überhaupt mitbekommt?!

    07. Mai 2012 | 15:55 Uhr | Kommentieren
  • Matthias

    Ich verstehe das gar nicht! Apple baut doch für ihre Rechenzentren riesengroße Solar- und Biogasanlagen. Eine davon soll doch glaube ich sogar die größte werden die von einer Firma für ein Gebäude gebaut wurde.

    07. Mai 2012 | 16:24 Uhr | Kommentieren
    • ÄSZED

      Davon mal ganz abgesehen. Und Occupy hat auch gegen Arbeitsbedingungen demonstriert, obwohl Apple ein Beleg auf der Homepage veröffentlicht hat, dass die Arbeitsbedingungen für China relativ gut sind…

      07. Mai 2012 | 17:25 Uhr | Kommentieren
  • Micha

    Apple hat die Berechnung von Greenpeace als falsch dargestellt und auch nachgewiesen. Leider ist Greenpeace auch nur Lobbiest und auf Effekthascherei aus. Jetzt werden auch schon Unternehmen an den Pranger gestellt, die Ihren Strom günstig beziehen. Das klappt auch nur in Deutschland…

    07. Mai 2012 | 17:56 Uhr | Kommentieren

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