Frankreich bittet EU AppGratis-Rausschmiss zu prüfen

| 13:46 Uhr | 10 Kommentare

Auf den Rausschmiss von AppGratis aus dem App Store sind wir in den letzten Tagen bereits eingegangen. Der Hersteller aus Cupertino hat begonnen seine App Store Richtlinien im Falle von AppGratis konsequent durchzusetzen und hat aufgrund von Verfehlungen die App aus dem Store genommen. Dies soll angeblich nur der Anfang gewesen sein. Es heißt, dass weitere Apps im Rahmen eines Frühjahrsputz ebenso aus dem App Store zurück gezogen werden sollen.

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Nun mischt sich Frankreich in die Angelegenheit ein. Wie Reuters berichtet, will Frankreich die Regulierungsbehörde der EU darum bitten, den AppGratis-Fall näher unter die Lupe zu nehmen. Während des Besuch der AppGratis Entwickler iMediapp äußerte sich eine Ministerin dahingehen, dass sie die Entscheidung seitens Apple als extrem brutal empfindet.

Kategorie: App Store

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10 Kommentare

  • Das Wirtshaus im Spessart

    appGratis hat die Top 10 der kostenlosen Apps beeinflusst, und Apple hat jedes Recht, in ihrem eigenen Laden so etwas zu unterbinden.

    12. Apr 2013 | 13:50 Uhr | Kommentieren
    • saraa

      schlauer Fuchs du…

      12. Apr 2013 | 14:17 Uhr | Kommentieren
  • Rene

    Wenn ich ein Geschäft betreibe, darf ich dann nicht selbst entscheiden, was ich verkaufe???

    12. Apr 2013 | 14:05 Uhr | Kommentieren
  • Oli

    Genau! Ganz toller Plan! Google hat auch rund 60.000 Apps rausgeworfen. Wenn mir der Laden gehört, entscheide ich was für „Waren“ verkauft werden. Was ist denn das für ein Kindergartenprogramm schon wieder aus Frankreich?!!! Das dafür überhaupt Steuergelder verschwendet werden….unfassbar…

    12. Apr 2013 | 14:28 Uhr | Kommentieren
  • Ray

    Es gibt für jeden Entwickler Regeln… wenn diese nicht eingehalten werden, drohen Konsequenzen… ganz einfache Sache. Und wenn die EU sich da jetzt einmischt, ist das ein ganz schlechtes Signal für Europa.
    Mal ein ganz extremes Szenario: Die EU zwingt Apple, die App wieder online anzubieten. Dann kommen tausend andere Entwickler, deren Apps aus den gleichen Gründen aus dem Store ausgeschlossen wurden. Gewinnen die dann auch, wird Apple irgendwann sagen „ok, wenn ihr unsere Auflagen nicht akzeptiert, nehmen wir den AppStore Europa vom Netz“… Und wieder mal hätte die EU erfolgreich gesamt Europa verärgert.
    Die sollen sich einfach mal da raus halten!

    12. Apr 2013 | 14:29 Uhr | Kommentieren
    • Dich

      Und es gibt Gesetze an die sich Firmen halten müssen, sonst drohen Konsequenzen. Ganz einfache Sache. Und wenn sich die EU da jetzt nicht einmischt, ist das das falsche Signal an die BIG Player. Nicht jeder sollte das machen können was er will.
      Microsoft wurde gezwungen auf Ihrem System alternative Browser anzubieten. Hat sich doch auch niemand beschwert. Warum beschweren sich jetzt die Leute wenn man Apple auf die Finger klopfen möchte?

      12. Apr 2013 | 16:20 Uhr | Kommentieren
      • Ray

        Diese App hat Push-Nachrichten zu Werbezwecken versendet, was Apple in den Richtlinien untersagt. Richtig so! Denn sonst kann man bald keine App mehr laden, ohne die Push-Funktion nicht mehr nutzen zu können, weil man alle paar Sekunden mit Werbung überschüttet wird.
        Was das mit BIG Playern zu tun hat, erkläre mir bitte.

        12. Apr 2013 | 17:00 Uhr | Kommentieren
  • dc1

    Apple kann doch selber entscheiden, was sie zulassen. Gab es so einen Aufschrei aus Frankreich oder aus den EU-Institutionen, als diese angedeutet-pornografische Klötzchen-Spiel-App aus dem Appstore geflogen ist?

    12. Apr 2013 | 15:07 Uhr | Kommentieren
  • Stema

    AppGratis hat französische Wurzeln. Siehe AGB von AppGratis: „(…) eingetragen im Handelsregister Paris (…)“!

    12. Apr 2013 | 23:48 Uhr | Kommentieren
  • TheMaddinHD

    Ohne wirklichen grund kann apple keine apps „verbannen“ weil leute daran geld verdienen und dann keine arbeit mehr haben andererseits siehe andere komments

    13. Apr 2013 | 0:11 Uhr | Kommentieren

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