Der neue iMac auf dem Seziertisch

| 20:18 Uhr | 8 Kommentare

Die Bastler von iFixit haben den neuen iMac 2013 zerlegt und sein Innenleben unter die Lupe genommen. Er scheint sich von seinem Vorgänger wenig zu unterscheiden. Eine auffällige Neuerung liegt in seinem Fusion Drive SSD Steckplatz als neuer Standard in sämtlichen Modellen. Im letzten iMac von 2012 war der „Reserve-SSD-Steckplatz“ nur bei der tatsächlichen Bestellung eines Fusion-Drives an Bord. Nun ist er bei jeder Konfiguration enthalten, so dass eine spätere Erweiterung mit einer SSD deutlich leichter funktioniert.

iMac zerlegt - 2013

Bei dem von iFixit untersuchten iMac handelt es sich um einen 21,5 Zoll mit 2,7 GHz i5 Quad-Core Prozessor von Intel. Da die neuen Festplatten nun via PCIe verbunden werden, können Dritthersteller leichter geeignete Adapter entwerfen und somit eigene Drives anbieten. Sowohl das 21,5-Zoll-Modell, als auch der 27 Zoll große iMac bieten diesen freien PCIe Fusion Drive SSD Port an.

iMac zerlegt 2 - 2013

Ein Nachteil des 21-Zoll iMacs liegt in seinem fest eingebauten Mainboard. Die CPU ist mit dem Board verlötet und kann somit bei Bedarf schwerer ausgetauscht werden. Die 27-Zoll-Variante hat diese Einschränkung nicht.

Auch andere Bauteile lassen sich durch den festen Einbau nicht so leicht ersetzen. Der RAM-Speicher ist zwar prinzipiell austauschbar, liegt aber hinter dem Mainboard, welches selbst nur unter Mühen gelöst werden kann. Auf dem Weg durch den iMac sind iFixit unter anderem der 2,7GHz Prozessor, de Iris Pro Grafikeinheit, der 802.11ac WiFi-Chip, der Broadcom BCM20702 Bluetooth 4.0 Chip und einiges mehr über den Weg gelaufen.  Der iMac ist ein guter Rechner, für Hobbybastler, die gefühlt jede Woche die Konfuguration ändern, ist er zweifelsfrei nicht geeignet. iFixit vergibt 2 von 10 Punkten für die Reparaturfreudigkeit (je mehr Punkte, desto einfacher zu reparieren). Beim 27″ iMac 2013 sind es übriegns 5 von 10 Punkten. (via)

Hier findet ihr den iMac im Apple Online Store

Kategorie: Mac

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8 Kommentare

  • Jabba

    Keine Details? Sehr dürftiger Artikel

    25. Sep 2013 | 21:32 Uhr | Kommentieren
  • MarioWario

    Ist wirklich nicht zu empfehlen:
    A) Spiegelt wie Sau
    B) Selbst RAM läßt sich nur teuer aufrüsten (zumindest beim 21,5″ Modell)
    C) Apple ist im Vergleich zu Lenovo eine Service-Apotheke
    Meine Rat: Kauft euch’nen MacMini oder baut einen Hackintosh …

    26. Sep 2013 | 14:48 Uhr | Kommentieren
    • Matze

      mal ne frage: welche konfiguration mit dem macmini würdest du empfehlen? das kommt doch unterm strich viel teurer als ein fertiger mac oder?

      26. Sep 2013 | 15:54 Uhr | Kommentieren
      • David

        Als nen Imac? Der Mac mini ist sehr leistungsschwach! Also ich weiß nicht mal ob die Integrierte Intel-Grafikkarte überhaupt eignet um HD-Videos wiederzugeben. Und man muss natürlich sowohl Keyboard als auch ne neue Maus dazu kaufen. Ein Display darf natürlich auch nicht fehlen. Meiner Meinung nach für die Leistung viel zu teuer und unpraktisch. Dann lieber ein Macbook pro oder wenn es ein Desktop-Pc sein soll nen Imac. Wenn einem natürlich die Leistung genügt und unbedingt das OSX haben will, dann kommt man so bei 1000€ an. Für den Preis würde ich mir dann allerdings lieber eine Windows Kiste holen….Hat man mehr von. (Bin kein Windows befürworter….hab mir jetzt auch den neuen Imac 27 zoll bestellt 🙂 )

        27. Sep 2013 | 11:19 Uhr | Kommentieren
  • Shel0r

    Eieiei! Also zunächst einmal: Der Mac mini besitzt die gleiche Grafik wie das aktuelle MacBook Pro 13″, nämlich die Intel HD 4000. Eine Verbesserung bringt also nur der 15-Zöller, schau Dir den Preisunterschied zum Mac mini an und urteile selbst. Und das mit den HD-Videos ist ebenso ausgemachter Nonsens. Ich selbst besitze ein MacBook Pro 13″ von 2011 mit Intel HD 3000-Grafik, die (deutlich) langsamer als die HD 4000 ist, und das frisst HD-Videos jeglichen Formats zum Frühstück. (wohlgemerkt: gemeint ist die Wiedergabe, nicht die Bearbeitung z. B. mit iMovie.)

    Nun zu meiner Empfehlung:

    – Das Basismodell des Mac mini reicht für die meisten Aufgaben locker aus – Du wirst begeistert davon sein, wie flüssig alltägliche Aufgaben ablaufen.

    – Gehe eine Stufe höher zum Quadcore, wenn Du viel sehr rechenintensive Aufgaben wie Photoshop, Videobearbeitung, Rendering, Videokodierung etc. mit dem Rechner durchführen willst. Dann wird auch ein RAM-Upgrade fällig.

    – Willst Du unbedingt das Fusion Drive haben, musst Du es zum Quadcore-Modell dazubestellen, was den Preis deutlich hebt. Das gleiche gilt aber auch für jeden iMac. Meiner Ansicht nach sind SSDs beim Mac für das tägliche Arbeiten überflüssig – deutliche Vorteile ergeben sich wiederum nur bei bestimmten Anwendungen, z. B. Audiobearbeitung, Foto-Import und -Export etc.

    – Willst Du regelmäßig zocken, kaufe Dir einen Windows-PC! 😉 Ernsthaft, alles andere hat keinen Sinn – selbst der beste iMac wird von Mittelklasse-Gaminggrafikkarten völlig kaltgestellt, das bringt die Bauweise (Wärmeabführung!) einfach mit sich.

    Ich hoffe, geholfen zu haben. 😉

    27. Sep 2013 | 11:58 Uhr | Kommentieren
    • David

      Tut mir leid für das Missverständnis. Das die Intel-Graka dafür ausreicht wusste ich nicht und ich hab auch ein bisschen persönlich geantwortet, da das 13 zoll Macbook für mich eh nicht in frage kommen würde. Ich hab nur lediglich gehört, dass die Grafikkarte dafür nicht ausreicht. Ich habe auch leider noch keinerlei Erfahrungen was das Arbeiten mit einem Mac betrifft. Ich selber sehe in einem Mac Mini halt eher keinen Mehrwert.(Weil Bildschirm, Tastatur und Maus zukaufen und wieder schönen Kabelsalat haben.) Schön ist natürlich das er so klein ist :D. Zur Not einfach hinter das Display kleben und man hat nen Imac. Naja jeder muss ja selber wissem was er für Anforderungen an die Geräte stellt und wie viel er bereit ist dafür auszugeben. Wir leben ja zum Glück in einem Land wo Individualität noch erlaubt ist. (auch wenn nicht unbedingt toleriert)

      27. Sep 2013 | 13:01 Uhr | Kommentieren
      • Sheld0r

        Und ich entschuldige mich für die späte Antwort, habe Deinen Kommentar erst jetzt gesehen!

        Klar, der Mac mini hat selbstverständlich keinen Mehrwert gegenüber dem iMac: Er kann nichts besser, außer weniger zu kosten. Der Mehrwert gegenüber einem PC liegt ganz eindeutig in OS X und der eventuell unkomplizierteren Einrichtung, wenn man darauf Wert legt.

        Ich könnte jetzt Deiner Begründung für einen iMac-Kauf (kein Durcheinander auf dem Schreibtisch) entgegenhalten, dass es auch All-In-Ones mit Windows gibt. Aber mal ganz ehrlich: Ich kenne wirklich keinen schickeren Rechner als den 27″-iMac! Herzlichen Glückwunsch zum Kauf von meiner Seite!

        Ich hatte nur auf Deinen Kommentar etwas (zu) scharf geantwortet, weil ganz klar die Frage nach der Performance und dem Preis-Leistungs-Verhältnis gestellt wurde. In Bezug darauf erschienen mir einige Deiner Aussagen irreführend. Ich möchte hier aber keine subjektiven Meinungen verbieten, das wäre schlichtweg vermessen!

        02. Okt 2013 | 8:26 Uhr | Kommentieren
  • Shel0r

    Eine kleine Ergänzung noch: Für mich sind die 1000 € für einen Basis-Mac-mini samt qualitativ hochwertiger Peripherie ein Unterschied zu den 1300 € für das iMac-Basismodell. Korrigiert mich, wenn ich falschliege…

    27. Sep 2013 | 12:17 Uhr | Kommentieren

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