Facebook kauft WhatsApp für 16 Milliarden Dollar

| 7:34 Uhr | 18 Kommentare

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Kurz und knapp: Facebook kauft WhatsApp. Diese Nachricht schlägt ein, wie eine Bombe. In der Nacht zu heute haben die Beteiligten bekannt gegeben, dass das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook den Messenger-Dienst WhatsApp kaufen wird. 16 Milliarden Dollar werden insgesamt fällig, die sich aus 4 Milliarden Dollar in bar sowie 12 Milliarden Dollar in Aktien zusammen setzen. Weitere 3 Milliarden Dollar sollen in Aktien bzw. Aktienoptionen direkt an WhatsApp Mitarbeiter fließen.

Es ist noch garnicht lange her, dass sich WhatsApp Gründer im Rahmen der DLD-Konferenz zu seinem Messenger Dienst geäußert hat. Koum gab unter anderem an, dass es das Ziel sei, jedes Smartphone der Welt zu erobern und man nicht verkaufen wolle. Auch gab er zu verstehen, dass keine Werbung ins den Messenger Dienst integriert werden soll. Mit der Monetarisierung wolle man sich erst ab 2016 beschäftigen.

Nun scheint WhatsApp die Pläne geändert zu haben. Im WhatsApp Blog spricht der Messenger-Dienst von einer Partnerschaft mit Facebook, die es erlaubt, die eigene Mission fortzuführen. Dies gebe WhatsApp die Möglichkeit zu wachsen und zu expandieren. Für den Anwender soll sich zunächst einmal „nichts“ ändern. WhatsApp soll weiterhin autonom und unabhängig weiter betrieben werden. Aktuell verzeichnet WhatsApp monatlich 450 Millionen aktive Nutzer. Täglich sind es 320 Millionen aktive Nutzer.

Auch Facebook äußert sich im hauseigenen Newsroom zur Übernahme von WhatsApp.

„WhatsApp is on a path to connect 1 billion people. The services that reach that milestone are all incredibly valuable,“ said Mark Zuckerberg, Facebook founder and CEO. „I’ve known Jan for a long time and I’m excited to partner with him and his team to make the world more open and connected.“

Es bleibt spannend. WhatsApp wurde für rund 5 Jahren gestartet. Heute blickt der Messenger-Dienst auf 450 Millionen monatlich aktive Nutzer. Nun wurde das Unternehmen an Facebook verkauft. Werbung innerhalb des WhatsApp Messengers soll es laut den Gründern nicht geben. Im April 2012 kaufte Facebook Instagram für 1 Milliarde Dollar. Auch dieser Service wurde bis heute weitestgehend unabhängig fortgeführt. Warum sollte dies beim WhatsApp Messenger nicht der Fall sein?

Wenn wir mal ehrlich sind: Bei 16 Milliarden Dollar kann man es den WhatsApp Gründern nicht verübeln, dass sie schwach geworden sind. Lasst uns einfach die Zeit abwarten und gucken, in welche Richtung sich WhatsApp entwickelt. Facebook wir sicherlich nicht den Fehler machen, den Dienst von jetzt auf gleich völlig umzukrempeln. (Danke an Benjamin, Dominik, Mike, Sina und alle anderen Tippgeber)

Kategorie: Apple

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18 Kommentare

  • Sebastian

    16 MILLIARDEN, nicht Millionen meine Herren 😉

    20. Feb 2014 | 7:41 Uhr | Kommentieren
  • Freddy

    Das wars mit WhatsApp, heute gelöscht/gekündigt. Solltet ihr auch überlegen, wenn ihr kein Facebook-Jünger seit und das so bleiben soll. Alternative Threema oder Skype nutzen!

    20. Feb 2014 | 9:13 Uhr | Kommentieren
    • JiYeon

      Was bist du denn fürn Freak?

      20. Feb 2014 | 9:44 Uhr | Kommentieren
    • Whatsapp-Verweigerer

      19 Milliarden für Eure Adressbücher!
      Daten sammeln ist ein lukratives Geschäft.

      20. Feb 2014 | 12:06 Uhr | Kommentieren
    • iRadio

      haha ihr seid lustig, WhatsApp ist ein undurchsichtiges Unternehmen was keinen Wert auf Sicherheit legt da ist jedes andere Unternehmen zu bevorzugen.

      20. Feb 2014 | 16:48 Uhr | Kommentieren
  • Kevin

    also ich hab für WhatsApp nur 0,89€ gezahlt 🙂

    20. Feb 2014 | 9:18 Uhr | Kommentieren
  • Oli

    das ist das Ende von WhatsApp und seines erfolgreichen Weges….! Facebook hat seinen Konkurrenten ausgeschaltet. Das war´s…..

    20. Feb 2014 | 9:21 Uhr | Kommentieren
    • Whatsapp-Verweigerer

      Die machen als Erstes einen großen Datenbankabgleich, Ergebnis dann als Zweites direkt an die NSA (mindestens für die niederen, unter Generalverdacht stehenden Nichtamerikaner).

      20. Feb 2014 | 12:12 Uhr | Kommentieren
  • Micha

    Kommt alle zu threema 🙂

    20. Feb 2014 | 10:11 Uhr | Kommentieren
  • Name

    BBM!

    20. Feb 2014 | 10:43 Uhr | Kommentieren
  • Amurtiger V

    „Alle chatten mit der süßen Vera nur ich bin allein bei Threema“

    20. Feb 2014 | 12:08 Uhr | Kommentieren
  • Amurtiger V

    Solange die Mehrzahl meiner wichtigsten Kontakte bei Whatsapp bleiben und sich nichts grundlegendes ändert ( keine Werbung, keine Anmeldezwang bei Facebook) sehe ich keinen Grund zu wechseln .

    20. Feb 2014 | 12:11 Uhr | Kommentieren
  • GreeneyeS

    Werde auch Whatsapp löschen. Will mit Facebook nichts zu tun haben.
    Threema ist der beste Messenger!

    20. Feb 2014 | 12:26 Uhr | Kommentieren
  • Tim

    Weitere Alternativen zu Whatsapp?

    20. Feb 2014 | 12:40 Uhr | Kommentieren
    • Andi

      heml.is – Erscheinungsdatum leider noch ungewiss

      20. Feb 2014 | 13:18 Uhr | Kommentieren
    • Subjekt 0817

      Telegram!

      20. Feb 2014 | 18:39 Uhr | Kommentieren
  • Matze

    Fragt sich, wo das alles hinführen soll… Die nächste App, die großes Potential bekommt, weil alle whatsapper dort hin gewechselt sind, wird auch wieder gekauft. Überlegt man sich mal, um welche gewaltigen Summen es sich da handelt, die Google, Apple, Facebook und co in Übernahmen anderer Firmen stecken, die gesamte Weltbevölkerung müsste wohl kaum noch Hunger leiden und kein Kind würde mehr an Unterernährung usw. sterben müssen… Sehr perverses System.

    20. Feb 2014 | 14:25 Uhr | Kommentieren
  • Eddy

    Um ehrlich zu sein kann ich diese übertriebene Reaktion mancher Leute nicht nachvollziehen. Nur weil Facebook jetzt What’s App übernommen hat, gleich seinen Account löschen und zur Konkurrenz wechseln? Ich denke das geht zu weit, was hat Facebook denn schon gemacht? Klar, Daten gesammelt, etc. Trotzdem bewundere ich dieses Unternehmen schon noch und würde weiterhin bei What’s App bleiben.

    20. Feb 2014 | 16:09 Uhr | Kommentieren

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