Neuer Einsteiger-iMac: Benchmark auf Niveau des MacBook Air

| 12:14 Uhr | 2 Kommentare

Der gestern eingeführte iMac 2014 ist mit seinem Ladepreis von 1099 Euro zwar vergleichsweise günstig, lässt aber dementsprechend auch bei der Leistung Federn.

Dies belegt eine Auswertung von Primate Labs, in dessen Geekbench-Projekt der neue iMac bereits getestet wurde und zu dem nun eine Benchmark-Auswertung vorliegt. Dort misst der Prozessor – ein 1,4 Gigahertz starker Zweikern Intel Core i5 Chip – im Einkern-Modus 2820 Punkte, im Zweikernmodus 5435 Punkte.

geekbench imac 2014 übersicht

Damit liegt der iMac leicht über dem Ergebnis der aktuellen MacBook Air-Reihe, die den gleichen Chip einsetzt und auf 2476 beziehungsweise 4690 Punkte kommt. Besonders im Zweikernmodus schwächelt der aktuelle iMac, wenn man ihn mit dem Rest der iMac-Familie und dem ehemals kleinsten iMac vergleicht, der dank seiner vier Kerne noch 9204 Punkte erreichte.

Diese Leistungsmerkmale sind ein wenig verwunderlich, wenn man an die sonst von Apple verwendete Hardware denkt. Andererseits muss sich der Preisunterschied zu den teureren Desktop-PCs ja irgendwie rechtfertigen: Der günstigste iMac war bisher um 200 Euro teurer.

Laut John Poole von Primate Labs soll sich Apple für diesen Chip aufgrund der Grafikhardware entschieden haben. Es ging dem Hersteller vor allem darum, auf Intels 4600 GPU zu verzichten.

Neben dem Prozessor muss man auch bei der Grafikleistung und beim Speicher Abstriche machen. So bietet der neue iMac mit seiner 500-Gigabyte-Festplatte nur die Hälfte des Speichers des nächst besseren Modells. Nicht jeder Nutzer braucht die schnellste Technik. Wer also bereit ist, mit den genannten Einschränkungen zufrieden zu sein, sollte einen Blick auf Apples neues Einsteigermodell werfen.

Seit mehreren Jahren setzen wir unter anderem auf das MacBook Air mit seinem vergleichsweise schwachen Prozessor. Zum normalen täglichen gebrauch reicht dieser vollkommen aus. Surfen, Fotos, Videos, etc. pp. lassen sich damit sehr gut abdecken. Wer erwartet, dass er mit dem iMac-Einsteiger-Modell tief in die Videobearbeitung einsteigen kann, und dass der Rechner Grafikpower ohne Ende hat, um Spiele in der besten Auflösung zu spielen, der ist Fehl am Platz. (via)

Kategorie: Mac

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2 Kommentare

  • Tristanx

    Also für mich sind solche iMacs nicht interessant. Mit der Ausstattung greife ich doch lieber zu einem MacBook.

    Generell finde ich es merkwürdig das in einem Rechner der stationär ist Hardware verbaut wird, die für Mobile Geräte gedacht ist. Klar er sieht dadurch schlanker aus und ist flüster leise. Dennoch würde ich dies gerne in Kaufnehmen, wenn dafür potentere Hardware verbaut werden würde(z.B. Desktop Grafikkarte etc.).

    19. Jun 2014 | 13:45 Uhr | Kommentieren
    • Robert

      Nicht für jeden Interessant, doch für E-Mail, Office und Internet ist dies für eine Wunderbare Maschine. Der Preis dabei ist sehr interessant. Es muss nichts zusätzlich gekauft werden.
      Nerds kaufen dieses Model selbstverständlich nicht.

      19. Jun 2014 | 15:03 Uhr | Kommentieren

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