iPhone 2018: Apple verhandelt mit Samsung für eine Preissenkung der OLED-Displays

| 20:15 Uhr | 0 Kommentare

Apple setzt beim diesjährigen iPhone-Refresh verstärkt auf OLED-Displays und will deshalb ein besseres Angebot. Wie im letzten Jahr werden die iPhone-Displays angeblich auch dieses Jahr von Samsung Display hergestellt. Aufgrund der Zahlen, die Apple für die OLED iPhone-Bestellungen erwartet, könnte Samsung die Kosten für Apple um rund 9 Prozent senken, dies berichtet zumindest Digitimes.

Verhandlungen mit Samsung

Quellen aus der Lieferkette behaupten, dass Apple mit Samsung über niedrigere Preise für die OLED-Bildschirme verhandelt, die das koreanische Unternehmen für die diesjährigen iPhones herstellen soll. Die Forderung nach Preissenkungen überrascht die Branche nicht, da das OLED-Panel etwa ein Drittel der gesamten Produktionskosten eines iPhone X ausmacht und somit den Preis nach oben treibt.

Apples Verhandlungsposition hat derzeit sowohl Stärken als auch Schwächen. Auf der Plus-Seite würde Apple Samsung deutlich höhere Produktionsmengen anbieten.

„Apple wird voraussichtlich bis zu 100 Millionen OLED-Panels von Samsung Display im Jahr 2018 kaufen, davon 25 Millionen für das aktuelle iPhone X und die restlichen 75 Millionen für die nächste Generation von OLED-Modellen, die 2018 auf den Markt kommen werden – eines davon ist ein 5,8-Zoll-Modell und ein weiteres ein 6,5-Zoll-Modell.“

Auf der anderen Seite macht es den Anschein, dass Apples Pläne, unabhängig zu werden, ins Stocken geraten sind, was die Verhandlungsposition gegenüber Samsung schwächt. Apple wollte mit LG einen weiteren Partner für die OLED-Produktion gewinnen. Aktuell kämpft LG jedoch mit Produktionsschwierigkeiten und wird womöglich das Problem nicht rechtzeitig bewältigen können.

Es gab relativ weitreichende Schätzungen der Summe, die Apple an Samsung für jedes iPhone X Display zahlt. Der heutige Bericht besagt, dass Apple eine Reduzierung von 110 auf 100 US-Dollar anstrebt.

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