iPhone-Sicherheit: Die Möglichkeit der Datenlöschung nach 10 Fehleingaben wird nur selten genutzt

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Seit vielen Jahren bietet iOS eine Option in den Sicherheits-Einstellungen an, die nach 10 fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen alle Dateien auf dem iPhone löscht. In einer Twitter-Umfrage wollte John Gruber von Daring Fireball wissen, wer diese Option nutzt. Das Ergebnis zeigt, dass die Schutzfunktion weniger verbreitet ist, als es Sicherheitsexperten lieb sein wird. Dabei ist die Option gar nicht so gefährlich, wie viele Nutzer denken.

3,5 Stunden bis zur Datenlöschung

Nach 10 fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen werden alle Daten auf dem iPhone gelöscht – Das hört sich nach einer sehr effektiven Schutzmaßnahme an, wird jedoch nur von wenig Nutzern angenommen. Knapp 5000 Anwender haben der Umfrage von John Gruber eine Stimme gegeben. Dabei zeigte sich, dass nur 34 Prozent der Teilnehmer eine der besten Schutzfunktion von iOS nutzen.

Der häufigste genannte Grund für die Nichtnutzung des Zusatzschutzes, ist die Gefahr, dass man seine Daten ungewollt löscht. So könnte beispielsweise ein Kind mit der Passcode-Abfrage spielen und bei der Gelegenheit das komplette iPhone löschen. Diese Angst ist jedoch weitgehend unbegründet, wie Gruber erklärt. So erhöht iOS nach dem 5. fehlgeschlagenen Entsperrversuch die Wartezeit für eine erneute Eingabe schrittweise. Nach 5 Fehlversuchen muss der Nutzer 60 Sekunden warten, nach dem 6. schon 5 Minuten. Nach Nummer 7, sind es schon 15 Minuten. Wenn der entscheidende 10. Versuch ansteht, muss der Nutzer lange 3,5 Stunden verstreichen lassen, bis er die neue Eingabe machen kann. Eine lange Zeitspanne für jemanden, der versehentlich oder vorsätzlich einen falschen Code eingibt.

Die Schutzfunktion könnt ihr in den iOS-Einstellungen im Bereich „Touch ID bzw. Face ID & Code“ aktivieren.

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