Apple Zulieferer LG Display kündigt nach Quartalsverlust umfangreiche Sparmaßnahmen an

| 19:07 Uhr | 0 Kommentare

Der Apple-Zulieferer LG Display hat nach einem erneuten Quartalsverlust angekündigt, dass die bis 2020 geplanten Investitionen um 2,3 Milliarden Euro gekürzt werden. Die Umstellung auf die OLED-Produktion soll von den Einsparungen nicht betroffen sein.

Sparkurs hat keinen Einfluss auf OLED-Produktion

Wie Reuters berichtet, verzeichnete LG Display im abgelaufenen Quartal einen operativen Verlust in Höhe von umgerechnet 173 Millionen Euro. Verantwortlich für den Verlust sind Überkapazitäten, sinkende Panelpreise und ein unausgewogener Wettbewerb. Als Reaktion hat sich das Unternehmen entschieden, bis 2020 umgerechnet 2,3 Milliarden Euro weniger auszugeben.

Eines der Hauptprobleme für LG ist derzeit, dass die Umstellung von der LCD- auf die OLED-Produktion nur langsam vonstattengeht. Berichten zufolge gab es zunächst Qualitätsprobleme bei der Serienproduktion, die eine Produktion für das diesjährige iPhone-Lineup in Frage gestellt hatten. Mittlerweile läuft es bei LG besser, so dass in diesem Jahr 3 bis 5 Millionen OLED-Bildschirme für Apple produziert werden sollen, was jedoch immer noch weit von dem ursprünglichen Ziel entfernt ist. Im Gegenzug freut sich der OLED-Marktführer Samsung Display, der den Großteil der Bestellungen von Apple entgegennehmen wird.

Vor 2019 wird LG voraussichtlich keine großen Sprünge für Apple machen können. Der angekündigte Sparplan soll jedoch nicht die zukünftigen OLED-Pläne beeinflussen. Im LCD-Segment sieht es hingegen schon jetzt besser aus. So wird erwartet, dass LG dieses Jahr rund 20 Millionen Displays für das 6,1-Zoll-LCD-iPhone liefert.

Kategorie: iPhone

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