Tim Cook erklärt Apples Engagement für Bildung beim Treffen mit US-Präsident Trump

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Tim Cook schloss sich in Washington D.C. Präsident Trump, Ivanka Trump und anderen Persönlichkeiten an, um an einer Sitzung des American Workforce Policy Advisory Board teilzunehmen. Cook wurde letzten Monat in den Rat berufen, zusammen mit anderen Technologie- und Einzelhandelsverantwortlichen. Im Zuge des Treffens setzte sich Apples CEO für die Bildung der Jugend ein und erklärte bei der Gelegenheit, dass Apple sein Engagement in dem Bereich verstärken will.

Apples Bildungs-Offensive

Das erklärte Ziel des American Workforce Policy Advisory Board ist es, dem Präsidenten und der US-Regierung Anregungen für zukünftige Arbeitnehmerfragen zu geben und gleichzeitig das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie die Situation für Arbeitnehmer verbessert werden kann. Die Gruppe arbeitet mit dem National Council for the American Worker zusammen und bietet Leitlinien, um sicherzustellen, dass Studenten und Arbeitnehmer Zugang zu einer erschwinglichen und relevanten Schul- und Berufsausbildung haben.

Während des Treffens lobte Trump die jüngsten Investitionen von Apple in den Vereinigten Staaten und führte sie auf die letzten Änderungen der Steuergesetze zurück. „Ich möchte mit Tim Cook beginnen, der bei Apple einen unglaublichen Job gemacht hat und ein Freund von mir geworden ist. Er ist ein Freund, weil er einen guten Job macht“, sagte Trump. „Er hat wegen des neuen Steuergesetzes viel Geld zurück ins Land gebracht und gibt dieses Geld sehr weise aus.“

Bei der Gesprächsrunde erfahren wir nicht nur, wie man sich die Freundschaft von Trump verdient. Tim Cook (oder auch „Tim Apple“, wie Trump seinen neuen Freund nennt) fuhr fort, indem er den Schwerpunkt des Gesprächs auf die Schulbildung lenkte. So erklärte der Apple-CEO, dass ein Missverhältnis zwischen der Schulbildung und denen in der Industrie geforderten Fähigkeiten herrscht. So gab Cook zu verstehen, dass Apple Programmierfähigkeiten als sehr wichtig ansieht. In der Schule werden diese Fähigkeiten jedoch meist nur sehr zurückhaltend vermittelt. Deswegen unternimmt Apple auch große Mühen, um so vielen Menschen wie möglich das Fach näherzubringen. Hierfür bietet das Unternehmen seine „Everyone Can Code“-Initiative an. Laut Cook wurde der Lehrplan bisher von 4.000 Schulen angenommen, wobei Apple das Programm noch ausweiten will.

Alle teilnehmenden Schulen werden Apples Swift Curriculum anbieten, einem von Apple Ingenieuren und Pädagogen konzipierten ganzjährigen Kurs. Der Kurs steht allen Schülern offen und zielt darauf ab, den Teilnehmern beizubringen, wie man Programme und Apps designt sowie programmiert.

Kategorie: Apple

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