Apple testet iPhone-Chips unter extremen Temperaturen

| 18:07 Uhr | 0 Kommentare

Apple hat den Kollegen von The Independant einen Blick in ein geheimes Testlabor gewährt, mit dem Apple iPhone-Chips unter extremem Temperaturen testet. Ziel des Tests ist es unter anderem, dass die Chips bei den extremen Temperaturen einwandfrei und vor allem sicher funktionieren.

Apple testet iPhone-Chips unter extremen Temperaturen

Apple hat ausgewählten Journalisten die Möglichkeit eingeräumt, Teilbereiche eines geheimen Testlabors in der Nähe des Apple Parks zu besichtigen. Parallel dazu gab Apple Senior Vice President of Software Engineering Craig Federighi ein Interview.

Apple testet die iPhone-Chips bei Temperaturen zwischen -40 und +110 Grad. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass Anwender ihr Gerät diesen Temperaturen aussetzen, nichtsdestotrotz will Apple sicherstellen, dass die Chips einwandfrei funktionieren. Die Sorge ist die, dass Apple Chips verbaut, die bei diesen extremen Temperaturen „unsicher“ arbeiten. Sollte dies der Fall sein, so würden „Hacker“ die Geräte entsprechenden Temperaturen aussetzen und so viele Daten wie möglich von den Chips herauslesen. Das könnte dann für Apple zum echten Problemfall werden. Unter anderem wird dabei auch die Sicherheitsenklave getestet. 

Federighi ging im Gespräch auch auf eine kürzlich getätigte Aussage von Google CEO Sandra Pichai ein. Dieser sagte, dass Apple Privatsphäre als Luxusgut verkaufe. Zunächst einmal zeigte er sich von der Aussage überrascht. Er empfindet es jedoch als positiv, dass sich auch andere Unternehmen verstärkt Gedanken zur Privatsphäre machen und nicht nur einfach ein paar medienwirksame Pressemitteilungen verteilen. Als Unternehmen müssen man jedoch grundlegend mit Unternehmenskulturen, Werten und dem Geschäftsmodell befassen. Diese Dinge ändern sich nicht über Nacht.

Wer Interesse am gesamten Interview hat, blickt bei den Kollegen von The Independent vorbei.

Kategorie: iPhone

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