Mac Pro: Trump sieht keinen Grund für eine Strafzoll-Befreiung

| 18:16 Uhr | 1 Kommentar

Der neue Mac Pro wird nicht mehr in den USA gefertigt, sondern in China. Das lässt natürlich US-Präsident Donald Trump aufhorchen, der doch eigentlich die Wirtschaft in seinem Heimatland ankurbeln will und nicht umgekehrt. Deswegen gibt es nun auch eine Absage auf Apples Anfrage für eine Strafzoll-Befreiung.

Keine Ausnahme für Apple

Der aktuelle Mac Pro wurde seit seinem Debüt im Jahr 2013 in den USA hergestellt. Wie wir im letzten Monat erfahren haben, zieht es den neuen Profi-Mac jetzt nach China, wo er von Quanta zusammengebaut wird. Apple soll das Gerät in dem Land nicht nur günstiger fertigen lassen können, sondern auch unkomplizierter. So stand Apple bereits des Öfteren vor Problemen mit US-Zulieferern bei der Montage des Systems. Zum Produktionsstart des 2013er Mac Pro mangelte es beispielsweise an den passenden Schrauben.

Ein großer Nachteil wird jedoch der 25-prozentige Zoll auf chinesische Importe sein, den Apple eigentlich vermeiden wollte. So beantragte das Unternehmen beim Office of U.S. Trade Representative eine Befreiung von dem Strafzoll, da die Regierung in Ausnahmefällen eine Erleichterung versprochen hat. Für Trump liegt diese Ausnahme jedoch nicht vor. Im Gegenteil – er nimmt Apple den Umzug wenig überraschend auch übel. So erklärt er stilecht via Twitter:

„Apple erhält keine Zollbefreiung oder Erleichterung für Mac Pro Teile, die in China hergestellt werden. Baut sie in den USA, dann gibt’s auch keine Tarife!“

Letzten Monat erklärte ein Apple-Sprecher, dass die Endmontage nur ein Teil des Herstellungsprozesses sei. Weiterhin würde der neue Mac Pro in den Vereinigten Staaten entwickelt, wobei er auch einige in den USA hergestellte Komponenten enthält. Das ist Trump jedoch offensichtlich nicht genug.

Kategorie: Mac

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1 Kommentare

  • Gast

    Hoffentlich schießen die diesen Idi…..bald auf den Mond , besser Mars sonst kommt er noch zurück.
    Unglaublich der Kerl und die Briten haben jetzt auch so einen , gibt es davon irgendwo ein Nest.

    28. Jul 2019 | 20:11 Uhr | Kommentieren

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