iPhone 12: BOE soll Apple jetzt auch mit OLED-Displays versorgen

| 7:07 Uhr | 2 Kommentare

Wenn ein Hersteller ein OLED-Display in seinen Smartphones haben will, wendet er sich in der Regel an Samsung. Der südkoreanische Hersteller ist unangefochtener Marktführer bei den kleinen OLEDs. Um sich nicht zu lange von Samsung abhängig zu machen, investierte Apple bereits in LG. Eigentlich sollte auch Chinas größter Displayproduzent BOE Apple mit OLED-Displays für das iPhone unterstützen, bisher scheiterte man jedoch an Apples strengen Qualitätsvorgaben. Nun heißt es in der Zulieferkette, dass BOE alle Hürden gemeistert hat und fortan Apple mit OLED-Displays für das iPhone 12 versorgen wird.

Fotocredit: Apple

BOE meistert Apples Qualitätskontrolle

Apple ist sehr daran interessiert, so viele Komponenten wie möglich von unterschiedlichen Zulieferern zu beziehen. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Insbesondere die OLED-Technologie hatte zu Anfangs die Hersteller noch vor großen Herausforderungen gestellt. Nicht ohne Grund war Samsung bei den OLED-Displays lange Zeit der einzige Zulieferer. So hatte sich Samsung schon früh auf die damals noch neue Technologie konzentriert. Mittlerweile produziert auch LG für das iPhone OLED-Displays und in naher Zukunft sollte auch BOE hinzustoßen.

Im Juni hieß es jedoch, dass BOE Apples Qualitätsvorgaben nicht erfüllen konnte, weswegen nur Samsung und LG für das iPhone 12 Lineup OLED-Displays lieferten. Wie schwer es ist, Apples hohen Ansprüchen zu genügen, zeigte zuletzt LG. Der Hersteller konnte erst nach mehreren Anläufen und mit Unterstützung von Apple die Vorgaben erfüllen, nur um später die Produktion unterbrechen zu müssen, da ein technisches Problem auftrat. Mittlerweile konnte der Fehler behoben werden, so dass die Produktionslinien wieder laufen.

Vor einer vergleichbar großen Aufgabe sah sich auch der Hersteller BOE, der als Chinas größter Produzent für TV-Displays durchaus Erfahrung vorweisen kann. Auch im Smartphone-Bereich ist der Hersteller erfolgreich. So produziert BOE unter anderem OLED-Displays für High-End Huawei Smartphones. Wie Digitimes berichtet, konnte BOE nun auch mit der Produktion von OLED-Displays für Apple beginnen, womit die anfänglichen Qualitätsmängel gelöst sein sollten. In dem zugehörigen Bericht heißt es:

„BOE Technology wird Berichten zufolge in der zweiten Oktoberhälfte mit der Auslieferung von 6,1 Zoll OLED-Panels, wenn auch in kleiner Stückzahl, für das gerade veröffentlichte iPhone 12 beginnen, mit der Aussicht, die entsprechenden Lieferungen im Jahr 2021 allmählich hochzufahren, so Branchenquellen.“

BOE könnte sich für Apple als ein wichtiger Partner herausstellen, da der Hersteller laut Insidern noch ein weiteres Ass im Ärmel hat. So hat BOE in den letzten Monaten größere Fortschritte im Bereich der faltbaren Displays machen können. Ein Argument, welches Apple durchaus gefallen könnte. Immerhin halten sich die Gerüchte, dass Apple an einem Einsatz dieser Technologie interessiert ist.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Gast

    Bitte kein Faltdisplay von Apple !
    Den Kinderkram sollten wir Samsung überlassen.

    21. Okt 2020 | 10:49 Uhr | Kommentieren
  • Gast

    Zwei Displays mit mLED Technik und einem gut gemachten Scharnier , ok geht
    aber diese Faltfolien sind doch mist.

    21. Okt 2020 | 11:02 Uhr | Kommentieren

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