iPhone 12 (Pro): Apple Manager sprechen über die Designphilosophie hinter der Kamera

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Die Kameras von Apples neuer iPhone-Generation machen beeindruckende Fotos, bieten einen verbesserten Nachtmodus und übernehmen sogar die Arbeit eines Fotografen. Zudem vergrößert Apple mit dem iPhone 12 Pro Max zum ersten Mal seit einiger Zeit die Größe des Kamerasensors. Das und vieles mehr, erklären Jon McCormack, VP of Camera Software Engineering bei Apple, und Francesca Sweet, Product Line Managerin, in einem Interview mit PetaPixel.

Das Design von iPhone-Kameras

Die iPhone-Kamera soll für Alltagsanwender und Profis zugleich die Möglichkeit bieten, beeindruckende Fotos aufzunehmen. Hierfür hat Apple viele Jahre an der Hardware und Software entwickelt.

In einem Interview mit Francesca Sweet und Jon McCormack, machten beide Apple-Führungskräfte deutlich, dass das Unternehmen die Entwicklung von Kameras ganzheitlich betrachtet. Es geht nicht nur um den Sensor und die Objektive, sondern um alles. Hierzu gehören auch der A14 Bionic Chip, die Bildsignalverarbeitung und die Software hinter der Computerfotografie.

Was die Unternehmensphilosophie anbelangt, so möchte Apple die Aufnahmen mit einer iPhone-Kamera so nahtlos machen, dass die Benutzer nicht von dem, was im Moment der Fotografie geschieht, abgelenkt werden. So erklärt McCormack:

„Als Fotografen neigen wir dazu, viel über Dinge wie ISO, Bewegung des Motivs usw. nachzudenken. Apple will das abnehmen, damit die Leute im Moment bleiben, ein großartiges Foto machen und sich wieder auf das konzentrieren können, was sie gerade tun.“

McCormack hebt auch hervor, dass dies sogar für professionelle Fotografen hilfreich sein kann. Apples übergeordnetes Ziel sei es, automatisch „so viel wie möglich zu reproduzieren […] was der Fotograf [normalerweise] in der Nachbearbeitung tun würde“. Hierbei hilft insbesondere das maschinelle Lernen, dank dem das Bild in einzelne Elemente zerlegt wird, damit diese weiterverarbeitet werden können:

„Der Hintergrund, der Vordergrund, die Augen, die Lippen, die Haare, die Haut, die Kleidung, der Himmel“, listet McCormack auf. „Wir verarbeiten all dies unabhängig voneinander, wie du es in [Adobe] Lightroom mit einer Reihe von Anpassungen tun würdest. Wir passen alles an, von der Belichtung über den Kontrast bis hin zur Sättigung, und kombinieren sie alle miteinander“.

In dem Zusammenhang erinnert Sweet auch an den verbesserten Nachtmodus des iPhone 12. Die Stabilisierung ist dabei eines der Highlights, auch ohne Stativ gelingen so sehr scharfe Bilder. Zudem steht der Nachtmodus beim iPhone 12 nun für alle Linsen zur Verfügung.

Auch wenn die Software einen großen Anteil bei der Qualitätssteigerung hat, so soll das nicht die Leistung der Hardware schmälern, erklärt Sweet. Vor allem das iPhone 12 Pro Max hat in diesem Bereich einen großen Schritt nach vorne gemacht:

„Mit dem Pro Max können wir das noch weiter ausbauen, denn der größere Sensor ermöglicht es uns, mehr Licht in kürzerer Zeit einzufangen, was zu einer besseren Bewegungsfixierung bei Nacht führt.“

Kategorie: iPhone

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