iPad-Absatz bleibt im zweiten Quartal trotz Chip-Knappheit stabil – TSMC plant bis zu sechs neue Chip-Fabriken

| 19:17 Uhr | 0 Kommentare

Apples iPad-Absatz soll im zweiten Quartal dieses Jahres stabil bleiben, trotz der Auswirkungen der weltweiten Chip-Knappheit, so ein neuer Bericht von DigiTimes. Weiterhin laufen alle Vorbereitungen für TSMCs neue Chip-Fabrik in Arizona, die in dem US-Bundesstaat erst der Anfang einer Reihe neuer Fertigungsstätten sein soll.

Fotocredit: Apple

iPad-Verkäufe bleiben in Q2 stabil

Der Mangel an Mikrochips legt Teile der weltweiten Elektronikindustrie lahm. Als einer der größten Abnehmer von Halbleitermaterial war Apple aufgrund seiner Größe und Marktmacht in der Lage, verfügbare Kapazitäten aufzukaufen und die Produktion von Schlüsselprodukten fortzusetzen.

Laut DigiTimes wurden im ersten Quartal 2021 weltweit 35,95 Millionen Tablets ausgeliefert, was einem Rückgang von 22,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal, aber 45,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Veröffentlichung der neuen iPad Pro-Modelle wird Apple helfen, sich gegen den rückläufigen Trend auf dem globalen Markt zu stemmen, so der Bericht. Für die meisten Nicht-Apple-Marken wird ein Rückgang der Auslieferungen im zweiten Quartal erwartet.

Apple selber warnt jedoch, dass sich der Mangel an Mikrochips auf die Produktion auswirken kann und sagt, dass man einen sequenziellen Umsatzrückgang von etwa 3 bis 4 Milliarden Dollar im dritten Quartal 2021 aufgrund von iPad- und Mac-Lieferengpässen erwartet.

TSMC plant nicht nur eine, sondern bis zu sechs Chip-Fabriken in Arizona

Es ist fast ein Jahr her, dass TSMC angekündigt hatte, 12 Milliarden Dollar für eine Chipfabrik in Arizona auszugeben. Ein neuer Bericht von Reuters deutet heute darauf hin, dass dies nur der Anfang ist.

Das erste Werk soll 2024 die Produktion aufnehmen. Wie mehrere Quellen nun behaupten, werden weitere Chip-Fabrikationsanlagen im Bundesstaat folgen. So gaben drei anonyme Quellen gegenüber Reuters an, dass bis zu fünf zusätzliche Fabriken für Arizona geplant sind.

Die erste Fabrik ist im Branchenvergleich relativ bescheiden, mit einem geplanten Ausstoß von 20.000 Wafern – von denen jeder Tausende von Chips enthält – pro Monat. Hierbei soll die anspruchsvolle 5-Nanometer-Halbleiterfertigungstechnologie des Unternehmens zum Einsatz kommen. Es ist nicht bekannt, wie hoch die zusätzlichen Produktionskapazitäten und Investitionen der weiteren Fabriken ausfallen werden. Ebenso unbekannt ist die eingesetzte Chip-Fertigungstechnologie.

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