iSIM: Vodafone zeigt technische Weiterentwicklung der eSIM

| 22:33 Uhr | 0 Kommentare

An den Begriff „eSIM“ haben wir uns mittlerweile gewohnt. Nun taucht erstmals die Bezeichnung „iSIM“ auf. Vodafone, Qualcomm und Thales haben gemeinsam ein funktionierendes Smartphone mit iSIM vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine neue Technologie, bei der die Funktion der SIM-Karte in den Hauptprozessor des Gerätes integriert wird.

Erster Smartphone mit iSIM

Vodafone, Qualcomm und Thales haben erstmals eine iSIM in ein Smartphone integriert. Dieser Meilenstein ebnet den Weg für die Kommerzialisierung der Technologie, die zukünftig in einer Vielzahl neuer Geräte zum Einsatz kommen könnte, die die iSIM für die Anbindung an Mobilfunkdienste nutzen.

Die iSIM, die der GSMA-Spezifikation ieUICC entspricht, bettet die SIM-Funktionalität in den Hauptprozessor des Geräts ein und ermöglicht so eine bessere Systemintegration, höhere Leistung und größere Speicherkapazität. Diese Technologie ist die jüngste Weiterentwicklung der SIM-Technologie, bei der eSIMs (embedded SIM) in Geräte eingesetzt werden. Während für die eSIM ein separater Chip erforderlich ist, ist dies bei der iSIM nicht mehr notwendig, sodass für die SIM-Dienste kein eigener Speicherplatz mehr benötigt wird.

Die iSIM-Technologie ist eine bedeutende Weiterentwicklung bestehender eSIM-Lösungen und bietet sowohl den Verbrauchern als auch den Telekommunikationsanbietern Vorteile. Sie eröffnet den Weg für die Integration mobiler Dienste in Geräte, die über das Mobiltelefon hinausgehen, und bringt das mobile Erlebnis auf Laptops, Tablets, Virtual-Reality-Plattformen, IoT-Geräte, Wearables und mehr. Die iSIM ist in den Anwendungsprozessor des Geräts integriert, was zahlreiche Vorteile mit sich bringt:

  • Vereinfacht und verbessert das Gerätedesign und die Leistung durch Freisetzung von zuvor belegtem Platz innerhalb des Geräts
  • Integriert die SIM-Funktionalität im Hauptchipsatz des Geräts neben anderen wichtigen Funktionen wie GPU, CPU und Modem
  • Ermöglicht die Remote-SIM-Bereitstellung durch den Betreiber unter Nutzung der bestehenden eSIM-Infrastruktur
  • Ermöglicht die Verbindung mit mobilen Diensten für eine Vielzahl von Geräten, die bisher nicht über integrierte SIM-Funktionen verfügten

Kategorie: Apple

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