Qualcomm Marketingchef nach A7 „Gimmick“ Kritik degradiert

| 12:56 Uhr | 5 Kommentare

Der Marketingchef Anand Chandrasekher von Qualcomm hatte behauptet, dass der neue 64-bit-Chip „A7“ für den Anwendern relativ nutzlos sei und seine Vermarktung lediglich ein schlechter Scherz seitens Apple darstelle. Er sprach von einem Marketing-Gag. Kurz darauf ruderten Qualcomm-Verantwortliche zurück.

apple-a7

Nach dieser eher kontraproduktiven Stellungnahme wurde Chandrasekher laut einer Meldung von CNET von seiner Position entfernt und an eine andere Stelle innerhalb Qualcomms versetzt. Gleichzeitig verschwand er von der Übersichtsseite des Qualcomm-Vorstands.

Der A7 Prozessor ist in das iPhone 5S sowie iPad Air und iPad mini 2 integriert und spielt insofern eine echte Vorreiterrolle, da diese iPhones and iPads die ersten mobilen Geräte sind, welche die 64-bit-Architektur umsetzen. Apple kann sich damit effektiv von der Konkurrenz absetzen – vorausgesetzt, die Technik ist von glaubhaftem Nutzen für die Verbraucher und Apps unterstützen die neue 64-Bit Technologie.

Insofern erklärt es sich, dass Anand Chandrasekhers subversiver Kommentar gegen Apple auf den A7-Hersteller Qualcomm zurückfällt: Gegenüber IDG News hatte er Anfang Oktober gesagt:

„Ich weiß, es gibt viel Lärm um Apples A7. Ich denke, sie veranstalten hier einen Marketingtrick. Er bringt keinen Nutzen für den Verbraucher.“

Die Firma Qualcomm ist wie Apple in Kalifornien angesiedelt und konzentriert sich primär auf die Entwicklung von Mobilfunktechnik. Es gilt als drittgrößter Produzent von Prozessoren weltweit.

Kategorie: iPhone

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5 Kommentare

  • Somaro

    Ganz falsch ist das ja nicht. Noch bringt der Prozessor mehr Nachteile als Vorteile, schließlich hat noch kein Entwickler irgendeine App dafür angepasst und das wird in naher Zukunft auch nicht geschehen.
    .
    Aber klar, als Vorstand sollte er von seinen Produkten überzeugt sein. Der einzelne Mitarbeiter nicht, aber der vorstand sollte wissen warum er etwas verkauft.

    26. Okt 2013 | 14:12 Uhr | Kommentieren
    • Danzer

      Natürlich gibt es Apps im App Store, die für den 64-Bit Prozessor angepasst sind. Was ist z.B. mit Infinite Blade 3?

      26. Okt 2013 | 14:52 Uhr | Kommentieren
  • iShaft

    Na was sagt den da die Fachpresse oder die Fachleute dazu… Bringt die 64 bit-Architektur etwas dem Nutzer oder nicht? Ich bin diesbezüglich nur Laie… 😉

    26. Okt 2013 | 14:12 Uhr | Kommentieren
  • Oli

    Quote: „…dass Anand Chandrasekhers subversiver Kommentar gegen Apple auf den A7-Hersteller Qualcomm zurückfällt“
    Seit wann genau ist Qualcomm der Hersteller des A7 Chips von Apple?

    26. Okt 2013 | 14:34 Uhr | Kommentieren
  • Robert

    Ja und Nein -> 64 bit bringt einen erhöhten Adressierungsbereich der Menge nach und eine breitere Adressierung für Befehle im Binärbereich. Optimal auf 64 bit ausgelegte Software bringt etwas mehr Speed (aber nur etwas), Programme mit extrem hohen Speicherbedarf (z.B. Bildbearbeitung o.a.) profitieren davon. Für Mobiltelefone ist es eigentlich egal, der User hat keinen großen Nutzen davon, aber im Zuge einer zukünftigen Verschmelzung von IOS und OSX und einer gleichen Programmbasis (ja, das wird kommen in rund 3-6 Jahren – es wird dann i-20 Prozessoren geben die im Iphone UND im Macbook laufen) macht es Sinn bereits heute damit zu beginnen. 64 bit ist somit ok, aber kein heutiger Benefit. Apple wird aber alles auf eine Basis zusammenführen, soviel ist sicher. Ob dies in Koexistenz mit einem INTEL Chip sein wird oder nur ein I-x Prozessor mehr ist bleibt eben abzuwarten, würde ich wetten dann sage ich i-x Prozessor von Apple für alle Apple Devices, weg von Intel.

    26. Okt 2013 | 15:08 Uhr | Kommentieren

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