Apple erwähnt AirPower-Ladematte in Jobausschreibung

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Vor über einem Jahr kündigte Apple mit AirPower eine QI-Ladematte an, die drei Geräte gleichzeitig mit Energie versorgen soll. Eher untypisch für Apple ist die Tatsache, dass es nach der letztjährigen September-Keynote sehr ruhig um das Zubehör geworden war. Dennoch hat es den Anschein, dass Apple weiterhin an der Ladematte festhält – zumindest wenn man nach einigen aktuellen Stellenangeboten geht. So erwähnt das Unternehmen in der Jobausschreibung, dass zu dem Aufgabenbereich auch AirPower gehören wird.

AirPower ist weiterhin in Entwicklung

Apples unveröffentlichte AirPower-Ladematte macht sich zwar auf der großen Bühne und Apples Webseite rar, dennoch ist sie nicht aus dem Unternehmen verschwunden. Wie MacRumors berichtet, führt Apple die QI-Ladematte in einigen Stellenangeboten in den Vereinigten Staaten und Neuseeland auf.

Die Stellenangebote reichen von Studenten-Koop-Positionen bis hin zu Hardware-Ingenieuren im Wireless Power Technology-Team von Apple in seiner Heimatstadt Cupertino. Weiterhin sind Positionen in Auckland (Neuseeland) im Angebot. Hier ist das von Apple im Oktober 2017 übernommene Unternehmen PowerbyProxi ansässig, welches sich auf drahtlose Lade-Technologien spezialisiert hat.

Die Stellenbeschreibungen, die zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember veröffentlicht wurden, beziehen sich auf mehrere Apple-Produkte. Interessant wird es bei der Erwähnung von AirPower, da es sich hierbei um das einzige Produkt handelt, welches noch nicht erhältlich ist. In der Beschreibung heißt es unter anderem:

„Die Mission des Wireless Power Technology-Teams ist es, durch die Erfindung modernster Technologien die weltweit beste Wireless Charging-Anwendererfahrung zu schaffen. Das Team der Wireless Power Technology entwickelt hochmoderne drahtlose Ladegeräte, die für die Produkte von Apple von zentraler Bedeutung sind – iPhone, Apple Watch, AirPods, AirPower und mehr.“

Experten gehen derzeit davon aus, dass Apple das Konzept von AirPower komplett überarbeiten muss, da Apple mit der Hitzeentwicklung der Ladematte ein Problem haben soll. Genau genommen soll das Problem im Mehrspulen-Design begründet sein. Das freie Platzieren der Geräte setzt voraus, dass mehrere Spulen in der Ladematte verbaut sind. Aufgrund des Aufbaus der QI-Ladematte sollen die Spulen zu warm werden. Somit musste Apple wahrscheinlich wieder zurück ans Reißbrett, so dass wir nächstes Jahr aller Voraussicht eine neue AirPower-Ladematte sehen werden.

Kategorie: Apple

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