Analyst empfiehlt weitere Preissenkungen für das iPhone und größere Investitionen für Apple Video

| 20:55 Uhr | 0 Kommentare

Derzeit sehen wir einige signifikante Preissenkungen für das iPhone in China und Japan. Ein Analyst erklärte nun, dass Apple mit den Preissenkungen den richtigen Weg eingeschlagen hat und empfiehlt dem Unternehmen zusätzlich stärker in das Service-Geschäft zu investieren, wobei dieses Jahr vor allem der neue Video-Service ein wichtiger Faktor darstellen wird.

Apple kann in China nur über den Preiskampf bestehen

Bereits im November gab es die ersten Berichte, die eine Preissenkung des iPhone XR in Japan vorausgesagt haben. Mittlerweile wird das Gerät in dem Land mit einem Rabatt von umgerechnet 100 US-Dollar angeboten. Weiter geht es in China, wo nun auch die ersten Angebote starten, da Apple den Einkaufspreis heruntergesetzt hat, was dem lokalen Handel Rabatte von rund 20 Prozent ermöglichen soll.

Die Preissenkungen folgen der Warnung von Apple, dass der Gewinn im Weihnachtsquartal unter den ursprünglichen Prognosen liegen würde. Die Finanzdienstleistungs- und Investmentfirma Wedbush glaubt, dass Apple mit den Preissenkungen den richtigen Weg zur Besserung eingeschlagen hat und geht davon aus, dass wir noch weitere „Angebote“ sehen werden. Insbesondere in China vermutet Wedbush, dass Apple harte Geschütze auffahren muss, um im Preiskampf gegen die günstigere Konkurrenz bestehen zu können.

Eine Preissenkung ist für Apple kein leichtes Unterfangen. Schnell könnte ein Preiskampf bei den Investoren die Angst hervorrufen, dass Apple den Ruf einer Premium-Marke verlieren könnte. Das Unternehmen muss somit eine Gratwanderung zwischen Installationsbasis und Luxus-Smartphone bewältigen.

Apple soll ein Filmstudio kaufen

Da sich der Smartphone-Markt ohnehin in einem Abwärtstrend befindet, empfiehlt Wedbush, dass Apple in sein Service-Geschäft investiert. Der nächste große Wurf soll hierbei ein neuer TV-Streaming-Dienst sein, der bereits dieses Jahr starten soll.

Bisher hat Apple mehr als 20 Serien-Produktionen in Auftrag gegeben. Das ist der Investmentfirma jedoch nicht genug, so müsse Apple ein Filmstudio in Stil von A24, Lionsgate oder Sony Pictures übernehmen, was in dem Bericht als „höchstwahrscheinlich“ bewertet wird. Eine „mittlere Wahrscheinlichkeit“ erhält hingegen die Aussicht auf eine Akquisition von Viacom/CBS oder den MGM Studios. Eher unwahrscheinlich ist hierbei eine Übernahme von Netflix oder Disney. (via 9to5Mac)

Kategorie: Apple

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