5G-Patente: Intel verhandelt exklusiv mit unbekannten Bieter

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Nur wenige Wochen nachdem Intel rund 8.500 Mobilfunkpatente zur Versteigerung angeboten hatte, nahm der Chip-Hersteller nun das Portfolio vom Markt. Grund soll eine Exklusivitätsfrist mit einem ungenannten Bieter sein, der an einen wesentlichen Teil der zum Verkauf stehenden Patente interessiert sein soll. Wie IAM spekuliert, könnte Apple dieser unbekannte Bieter sein.

Schlägt Apple zu?

Nachdem Intel die Arbeit an der 5G-Modem-Technologie eingestellt hatte, entschied sich der Chip-Hersteller ca. 8.500 Patente aus seinem Patentportfolio zu verkaufen, darunter 6.000 Patente im Zusammenhang mit 3G-, 4G- und 5G-Mobilfunkstandards und weitere 1.700 Patente auf drahtlose Implementierungstechnologien. Mit im Angebot ist auch eine Sammlung von Patenten, die sich um allgemeiner gehaltene Themen rund um Halbleiter und Elektronik drehen.

Bereits bei der Bekanntgabe der Auktion hatten Experten vermutet, dass Apple an Intels Angebot interessiert ist. Immerhin arbeitet der iPhone-Hersteller derzeit an einer eigenen Linie von Modem-Chips, um die Abhängigkeit von Lieferanten wie Qualcomm zu verringern. Intel gibt sich jedoch schweigsam, was den interessierten Bieter angeht. Noch nicht einmal, ob es sich um eine eigenständige Betreibergesellschaft, ein Konsortium oder ein Investoren-Projekt handelt, wollte das Unternehmen verraten.

Apple ist jedoch nicht die einzige Partei, die an Intels Angebot interessiert sein dürfte. Wie IAM erklärt, könnte sich der Bieter-Kampf aufgrund der Größe des Portfolios und der Tatsache, dass sich eine solche Gelegenheit nur selten bietet, zu einem der bedeutendsten Patent-Deals in der Geschichte der Tech-Branche entwickeln. Somit bleibt es spannend, wie sich der derzeitige Alleinbieter entscheidet.

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