Kommt der erste ARM-Mac im Frühjahr 2021?

| 11:45 Uhr | 1 Kommentar

Immer mal wieder sind in den letzten Jahren Gerüchte aufgetaucht, wonach Apple seinem bisherigen Prozessor-Lieferanten Intel den Rücken kehren und beim Mac auf eigene Prozessoren setzen wird. Nachdem Apple bereits seit vielen Jahren beim iPhone und iPad eigene Prozessoren verbaut – los ging es im Jahr 2010 mit dem A4-Prozessor – dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Apple auch beim Mac diesen Schritt wagt. Allerdings muss ein solcher Schritt ausgiebig geplant sein.

Wann erscheint der erste Mac mit ARM-Prozessor?

Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Apple den Umstieg von Intel auf eigens entwickelte Prozessoren öffentlich ankündigt.

Der Leaker @choco_bit, der in der Vergangenheit bereits für mehrere Apple Leaks verantwortlich war, meldet sich nun zu diesem Thema zu Wort. In einem Tweet spricht er davon, dass das ARM-Macbook deutlich früher als viele erwarten auf den Markt kommen könnte.

Was könnte damit gemeint sei? Was wäre realistisch? Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass Apple den Umstieg von Intel- auf ARM-Prozessoren im Rahmen seiner jährlichen Entwicklerkonferenz ankündigt. In diesem Jahr startet die WWDC am 22. Juni. Denkbar wäre somit eine Ankündigung im kommenden Monat. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte Apple den Umstieg im Juni 2021 ankündigen.

Angenommen, Apple kündigt am 22. Juni den Wechsel auf ARM-Prozessoren beim Mac an, so dürften noch mehrere Monate vergehen, bis der erste Mac mit ARM-Prozessor auf den Markt kommen. Dies gibt Entwicklern die Möglichkeit, ihre Applikationen anzupassen. Vor Frühjahr 2021 rechnen wir somit nicht mit einem ARM-basierten Mac. Unserer Einschätzung nach, wird Apple zunächst ein MacBook mit einem eigens entwickelten Prozessor ausstatten. Der renommierte Analyst Ming Chi Kuo sprach zuletzt davon, dass Apple ab 2021 Macs mit ARM-Prozessor auf den Markt bringen wird. Dabei soll Apple eine aggressive Umstiegs-Strategie einschlagen.

Kategorie: Apple

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1 Kommentare

  • S1

    Genau auf sowas warte ich. Der Grund, warum ich dieses Jahr das (fast) perfekte MacBook Air 2020 auslasse.

    29. Mai 2020 | 23:03 Uhr | Kommentieren

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