iPhone 2022: TSMCs 3nm-Chips gehen nächstes Jahr in die Testproduktion

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Es sieht so aus, als ob Apples Chip-Hersteller TSMC auf dem besten Weg ist, die 3nm-Chip-Produktion in Angriff zu nehmen. Wie AppleInsider berichtet, soll im nächsten Jahr die Fertigung der Risikoproduktion beginnen. Diese wird dann voraussichtlich 2022 marktreif sein. Somit könnte mit dem mutmaßlichen A16 schon der Umstieg auf 3nm erfolgen.

Testlauf für 3nm-Produktion

Apples A-Chip-Serie ist bekannt dafür, schon früh auf neue Technologien zu setzen. Beispielsweise gehörte der A12 SoC (System-on-a-Chip) bei seiner Markteinführung zu den ersten kommerziellen 7nm-Chips. Der voraussichtlich im iPhone 12 eingesetzte A14 wird laut den letzten Meldungen in einem 5nm-Prozess gefertigt. Diesen fortschrittlichen Kurs will TSMC beibehalten und kündigte bereits an, dass man eine 3nm-Produktion für das Jahr 2022 anstrebt.

Wie Quellen aus der Zulieferkette bestätigen, ist der Chip-Hersteller auf einem guten Kurs dieses Vorhaben umzusetzen. So sollen alle Weichen für eine erste Risikoproduktion im nächsten Jahr bereits gestellt sein. Wie die Quelle angibt, wird TSMC den geplanten Start bis zum Ende dieses Jahres bekanntgeben. Damit könnte Apple die Vorteile voraussichtlich für seine iPhone-Prozessoren der 2022er Generation nutzen. Doch nicht nur das iPhone (und iPad) wird von den Verbesserungen profitieren. Angesichts der Apple-Silicon-Pläne profitiert auch der Mac von TSMCs Technologiesprung.

Die fortschrittliche Halbleiter-Technik ermöglicht es Apple leistungsstärkere Chips zu entwickeln, die zudem einen geringeren Energieverbrauch vorweisen. Im Vergleich zur 5nm-Strukturbreite könnten die 3nm-Chips laut TSMC eine um 15 Prozent gesteigerte Transistordichte aufweisen. Die Performance soll folglich zwischen 10 und 15 Prozent zulegen. Die Steigerung der Energieeffizienz erwartet man zwischen 15 und 20 Prozent.

Apple setzt auf TSMC

Als Auftragsfertiger der A-Chip-Serie gehört TSMC zu Apples wichtigsten Partnern. Lange Zeit setzte Apple auf Samsung als einzigen Herstellungspartner für seine A-Chips. Dann beauftragte der iPhone-Hersteller Samsung und TSMC parallel und mittlerweile setzt man ausschließlich auf TSMC, woran sich in nächster Zeit aller Voraussicht auch nichts ändern wird.

Apple hat schon des Öfteren TSMC öffentlich gelobt, weil der Chip-Hersteller in der Lage ist, „Massenprodukte in hoher Qualität herzustellen und flexibel gegenüber neuen Technologien ist“. So verläuft die Partnerschaft für beide Seiten äußerst positiv. Apple erhält die wahrscheinlich fortschrittlichste Halbleiter-Technik auf den Markt und TSMC verzeichnet mit Apple als größten Kunden regelmäßig einen beachtlichen Umsatz.

Kategorie: Apple

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