Apple erlaubt zukünftig Spiele-Abos im App Store

| 20:15 Uhr | 0 Kommentare

Am heutigen Abend macht Apple auf verschiedene Neuerungen im App Store aufmerksam. Unter anderem ermöglicht es der Hersteller aus Cupertino zukünftig, dass Entwickler Spiele-Abos im App Store anbieten können. Dies ist allerdings nicht die einzige Neuerung für App Store Entwickler.

Apple erlaubt zukünftig Spiele-Abos im App Store

In einer Mail an Entwickler informiert Apple über Änderungen bei den App Store Richtlinien, die Entwickler neue Möglichkeiten bieten. Unter anderem geht es dabei um Spiele-Abos sowie App-Clips.

Zukünftig sind Streaming-Spiele-Dienste, wie z.B. Microsoft xCloud, im App Store möglich. Allerdings müssen alle Spiele, die in dem Spiele-Abo-Dienst enthalten sind, direkt aus dem App Store heruntergeladen werden können. Anders ausgedrückt, müssen alle angeboten Spiele durch Apple überprüft werden.

Nachdem sich Apple in den letzten Wochen und Monaten vehement gegen Spiele-Abo-Dienste im App Store zur Wehr gesetzt hatte, geht der iPhone-Hersteller nun auf seine Entwickler zu und unterbreitet ein Friedensangebot. Seitens Apple heißt es

Streaming-Spiele sind zulässig, solange sie allen Richtlinien entsprechen. Beispielsweise muss jedes Spiel-Update zur Überprüfung eingereicht werden, Entwickler müssen geeignete Metadaten für die Suche bereitstellen, Spiele müssen den In-App-Kauf verwenden, um Features oder Funktionen usw. freizuschalten. Natürlich gibt es immer offene Internet- und Webbrowser-Apps, um alle Benutzer außerhalb des „App Store“ zu erreichen.

Jedes Streaming-Spiel muss als einzelne App an den „App Store“ gesendet werden, damit es eine „App Store“ -Produktseite hat, in Diagrammen und in der Suche angezeigt wird, Benutzerbewertungen enthält, mit Screen Time verwaltet werden kann und andere Kindersicherungs-Maßnahmen genutzt werden können.

Spiele-Streaming-Dienste dürfen im „App Store“ eine Katalog-App anbieten, mit der sich Benutzer für den Dienst anmelden können.  Apps müssen Benutzern die Möglichkeit bieten, ein Abonnement mit In-App-Kauf zu bezahlen und die Funktion „Sign in with Apple“ unterstützen.

Auch Fortnite wird im übertragenen Sinne mit den neuen App Store Richtlinien thematisiert. Es heißt, dass Apps keine versteckten, ruhenden oder nicht dokumentierten Funktionen enthalten dürfen. Alle App-Funktionen sind Endbenutzern und dem App Review-Team von Apple offen zu dokumentieren.

Alle neuen Funktionen und Produktänderungen müssen im Abschnitt „Hinweise zur Überprüfung“ genau beschrieben werden, wenn Entwickler Updates einreichen. Laut Apple werden allgemeine Beschreibungen abgelehnt.

In unseren Augen stellen die Neuerungen einen Schritt auf die Entwicklergemeinde zu. Apple ist natürlich daran interessiert, dass Entwickler auch weiterhin Apps und Neuerungen entwickeln und Geld in die Kasse spülen. Nichtsdestotrotz gibt Apple entsprechende Regeln vor. Diese werden nun allerdings ein Stück gelockert.

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