Digitimes: Apples 5G-Modem kommt 2023 – nicht direkt im A-Chip integriert

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Im Dezember 2020 hatte Apples Chip-Chef Johny Srouji die Arbeit an einem 5G-Mobilfunkmodem bestätigt. Einen Termin für die ersten Produkte mit dem neuen Mobilfunk-Chip nannte Srouji jedoch nicht. Das holt DigiTimes nun nach und behauptet, dass 2023er iPhone-Modelle Apples ersten eigenen 5G-Chip erhalten werden. Interessant ist hierbei, dass Apple angeblich auf einen separaten Chip baut. Somit wäre die 5G-Funktionalität nicht Teil des A-SoCs (System on a Chip) des iPhone.

Eigenes 5G-Modem ab 2023?

Nicht näher genannte Quellen (vermutlich aus der Lieferkette) versorgten DigiTimes mit der Information, dass 2022 das letzte Jahr sein wird, in dem Qualcomm für alle Modems des iPhone verantwortlich ist. Danach wird erwartet, dass neue iPhones mit 5G-Chips ausgestattet werden, die von Apple selbst entwickelt wurden.

Das 5G-Modem soll laut dem Bericht nicht im A-Chip untergebracht werden, der womöglich „A17“ genannt wird. Dies steht im Gegensatz zu den Android-Geräten, die in Zukunft angeblich auf eine Lösung setzen, die Mobilfunkprozessor (CP) als auch den Anwendungsprozessor (AP) direkt in das SoC integrieren.

Produziert wird das neue Apple-Modem voraussichtlich von TSMC. Das taiwanesische Unternehmen kümmert sich bereits sehr erfolgreich um die Produktion von Apple Silcon-Chips für das iPhone, Mac und Co. Qualcomm soll jedoch auch nach 2022 Apple noch mit Mobilfunk-Chips versorgen, dann jedoch wahrscheinlich für ältere Geräte. Qualcomm gab selber auf einem Investoren-Meeting an, dass man für das Jahr 2023 noch 20 Prozent der Aufträge von Apple erwartet.

Beschleunigt wird die Arbeit bei Apple an den hauseigenen Mobilfunk-Chips dank der Übernahme des Intel Smartphone-Modemgeschäfts. Apple hatte im Juli 2019 bekannt gegeben, dass man den Großteil des Intel-Geschäftsbereichs übernimmt. Rund 2.200 Intel-Mitarbeiter sowie geistiges Eigentum, Ausrüstung und Leasing gingen zu Apple über.

Kategorie: iPhone

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