15 Jahre iPhone: 15 Funktionen, die das Original-iPhone nicht hatte

| 16:29 Uhr | 1 Kommentar

Am heutigen Sonntag jährt sich zum 15. Mal der Tag, an dem Steve Jobs das Original-iPhone auf der Macworld Expo in San Francisco vorstellte. Und obwohl das Gerät die Smartphone-Branche revolutionierte, vergisst man leicht, wie sehr sich das iPhone seitdem verbessert hat.

Die Entwicklung des iPhone

Seit den frühen Tagen des iPhone hat sich das Smartphone-Geschäft deutlich gewandelt. Dafür ist zu großen Teilen Apple verantwortlich, indem das Unternehmen das wegweisende Gerät stetig weiterentwickelt hat. Dabei haben wir uns an viele Funktionen so sehr gewöhnt, dass es heute schwer vorstellbar ist, dass wir zum Start des Smartphones auf Features wie eine Frontkamera oder den App Store verzichten mussten.

Zur Feier des Jubiläums hat MacRumors eine Liste mit 15 Funktionen zusammengestellt, die das Original-iPhone bei seiner Ankündigung noch nicht hatte:

App Store: Auf dem ersten iPhone waren Apps wie Telefon, Wetter, Notizen, Kalender, Fotos und Taschenrechner vorinstalliert, aber es gab keine offizielle Möglichkeit, native Apps von Drittanbietern zu installieren, bis der App Store im Juli 2008 eingeführt wurde. Entwickler konnten über die Safari-App zwar webbasierte Apps anbieten, aber das war ein eher mäßiges Erlebnis.

Kopieren und Einfügen: Man mag es kaum glauben, aber die Möglichkeit, Text zu kopieren und einzufügen, wurde dem iPhone erst 2009 hinzugefügt.

Frontkamera: Tatsächlich gab es beim iPhone keine Frontkamera, bis das iPhone 4 im Jahr 2010 mit der neuen FaceTime-Videotelefonie eingeführt wurde.

Videoaufnahmen: Das Original-iPhone konnte nur Fotos aufnehmen, Videoaufnahmen wurden erst mit dem iPhone 3GS im Jahr 2009 eingeführt.

Blitzlicht: Da das Original-iPhone keinen LED-Blitz hatte, gab es auch keine integrierte Taschenlampe. Mit dem Start des App Store wurden einige Taschenlampen-Apps veröffentlicht, die bei maximaler Helligkeit einen weißen Bildschirm anzeigen, um eine Taschenlampe zu imitieren.

Fotomitteilungen (MMS): Das erste iPhone unterstützte Textnachrichten per SMS, aber es gab keine Möglichkeit, Fotos zu versenden. MMS-Funktionen wurden mit iPhone OS 3.0 im Jahr 2009 eingeführt, allerdings nur für das iPhone 3G und das iPhone 3GS.

GPS: Auf dem Original-iPhone war zwar eine Google Maps-App vorinstalliert, aber es gab keine Navigation, da das Gerät nicht über ein GPS verfügte. Apple führte 2008 mit dem iPhone 3G ein integriertes GPS ein.

Hintergrundbilder: Bis zur Veröffentlichung von iOS 4 im Jahr 2010 war es nicht möglich, ein eigenes Hintergrundbild für den Startbildschirm des iPhone festzulegen.

Mobilfunkanbieter: AT&T war der exklusive iPhone-Anbieter in den USA, bis Verizon 2011 begann, das Gerät zu unterstützen. In Deutschland durfte die Telekom das iPhone in den ersten drei Jahren exklusiv anbieten.

Siri: Apples sprachbasierter digitaler Assistent wurde mit dem iPhone 4S im Jahr 2011 eingeführt.

Touch ID / Face ID: Während moderne iPhones und iPads mit biometrischen Authentifizierungssystemen wie Face ID oder Touch ID ausgestattet sind, konnte das Original-iPhone nur mit einem vierstelligen Passcode abgesichert werden. Touch ID kam 2013 mit dem iPhone 5s auf den Markt, während Face ID 2017 mit dem iPhone X eingeführt wurde.

Lightning-Anschluss: Wie viele iPods vor ihm war das ursprüngliche iPhone mit einem 30-poligen Docking-Anschluss ausgestattet. Mit der Veröffentlichung des iPhone 5 im Jahr 2012 stellte Apple auf den kleineren Lightning-Anschluss um.

Retina-Display: Das 2010 mit dem iPhone 4 eingeführte Retina-Display hatte viermal so viele Pixel wie das Original-iPhone und war damals das höchstauflösende Display für ein Smartphone.

Kabelloses Aufladen: Die ersten iPhones, die kabelloses Laden unterstützten, waren das iPhone 8, das iPhone 8 Plus und das 2017 veröffentlichte iPhone X.

Wasserbeständigkeit: Das erste iPhone konnte mit Wasser nicht umgehen, wohingegen die neuesten Modelle nach IP68 wasserdicht sind.

Die Zukunft des iPhone

Mit Blick auf die Zukunft wird Apple weiter an neuen Innovationen arbeiten, das ist so sicher, wie das neue iPhone 14, welches wir aller Voraussicht diesen Herbst in unseren Händen halten dürfen. Den nächsten großen Schritt könnten dieses Jahr die Pro-Modelle des iPhone erfahren. So berichten Leaker, dass Apple ein Hole-Punch-Display und Face ID unterm Display einführen wird.

Beim Hole Punch handelt es sich um eine Aussparung im Display, in der die Frontkamera Platz findet. Ähnlich wie bei der Notch handelt es sich hierbei um eine Lösung, bei der möglichst viel Displayfläche gewonnen werden soll. Mit dem kleinen „Kameraloch“ im Display kann der Displayrand kleiner und daher das Display größer verbaut werden.

Gerüchten zufolge plant Apple ein 6,1 Zoll iPhone 14 Pro und ein 6,7 Zoll iPhone 14 Pro Max für die Veröffentlichung im September dieses Jahres. Zudem wird erwartet, dass das Lineup auch ein 6,1 Zoll iPhone 14 und ein 6,7 Zoll iPhone 14 Max umfassen wird, die weiterhin auf eine Notch setzen.

Kategorie: iPhone

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1 Kommentare

  • Gast1

    Hab noch eins rumliegen. Es war nicht perfekt aber hat eine Revolution ausgelöst.

    10. Jan 2022 | 6:16 Uhr | Kommentieren

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