PayPal war daran beteiligt, dass die EU eine Kartellbeschwerde gegen Apple einreichte [Apple Pay]

| 7:11 Uhr | 3 Kommentare

Die Europäische Kommission treibt derzeit ein Kartellverfahren gegen die mobile Geldbörse von Apple voran. Dabei geht es vor allem um die Tatsache, dass Apple den NFC-Chip in den in Frage kommenden iPhone-Modellen sperrt, so dass Drittanbieter keinen Zugriff darauf haben. Daher ist die einzige Tap-to-Pay-Option auf einem iPhone Apple Pay, was Unternehmen, die nicht zu Apple gehören, offensichtlich nicht so gut gefällt.

Kartellbeschwerde gegen Apple

Einem neuen Bericht von Bloomberg zufolge stellt sich heraus, dass PayPal eines der größten Unternehmen ist, das die Kartellbeschwerde gegen Apple mit angestoßen hat. Es ist aber nicht das einzige, denn dem Bericht zufolge sind „mehrere Unternehmen“ in den Prozess involviert, die unter anderem informelle Beschwerden gegen Apple Pay und Apples Einschränkungen eingereicht haben.

Derzeit ist nur Apple Pay in der Lage, den NFC-Chip für nahtlose kontaktlose Zahlungen in Einzelhandelsgeschäften zu nutzen, bei denen die Nutzer ihr iPhone einfach in die Nähe eines Zahlungsterminals halten, um eine Transaktion zu starten.

Die Europäische Kommission hält Apples Beschränkung der NFC-Funktionen des iPhones für unfair. Sie argumentiert, dass Drittanbieter wie PayPal und Venmo sowie andere Unternehmen, einschließlich Banken, in der Lage sein sollten, auf die Tap-to-Pay-Funktion zuzugreifen, die derzeit nicht verfügbar ist.

Apple hat den Datenschutz und die Sicherheit der Nutzer als Grund dafür angeführt, dass der NFC-Chip gesperrt ist. Android ermöglicht als Plattform Tap-to-Pay-Funktionen, die über Googles eigenes Angebot hinausgehen. Und es überrascht nicht, dass PayPal eine solche Option auf dem alternativen mobilen Betriebssystem anbietet und diese Funktion auf das iPhone bringen möchte.

Doch dazu muss Apple diese Beschränkungen aufheben. Genau das wollen Unternehmen wie PayPal nun erzwingen. Apple unternimmt zwar einige Schritte in diesem Bereich, aber nicht genau das, was PayPal oder andere Unternehmen sich wünschen. „Tap to Pay on iPhone“ wird in Kürze für Apples Smartphone-Produktpalette auf geeigneten Geräten verfügbar sein. Diese Funktion wird es Drittanbietern ermöglichen, Zahlungen über Apple Pay, kontaktlose Kredit- und Debitkarten und sogar digitale Geldbörsen, die nicht von Apple stammen, zu akzeptieren. Allerdings handelt es sich dabei noch nicht um das unabhängige Tap-to-Pay, was das eigentliche Ziel der Unternehmen ist, die Apple dazu bringen wollen, die NFC-Funktionen des iPhones zu nutzen.

Laut Apple wird man „weiterhin mit der Kommission zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die europäischen Verbraucher Zugang zu der Bezahloption ihrer Wahl in einer sicheren Umgebung haben“.

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • Gast1

    Klar doch , gebt PayPal auch noch eure Daten .
    Warum sollte es Sicher sein auf einem iPhone , passen wir uns
    der Android Welt an.
    Also Apple los jetzt , ich will meine Daten der Welt schenken für nix.
    Haut alles raus was geht.

    Junger Mann der diesen Artikel hier geschrieben hat , im ernst ?
    Warum glaubt eigentlich jeder Journalist dieser Gesellschaft der
    Datenklauer Google , Facebook , PayPal und Co.
    Tausende Banken benutzen ApplePay ohne Problem , das könnte
    auch PayPal , warum tun sie es nicht weil sie von Apple keine
    offne NFC Schnittstelle bekommen ? So ein blödsinn.

    05. Mai 2022 | 11:28 Uhr | Kommentieren
  • T/r

    Apple wird hier leider nachgeben müssen da es ein. Standard ist !
    Apple wird auf Dauer nicht 30% nehmen können hier sehe ich 15-20% was auch noch ordentlich ist ohne Service wie Abrechnung usw.
    Leider geht jeder zur Zeit auf Apple los was die Sicherheit und Datenschutz gefährdet ich nutze Apple aus diesem Grund und mich zwingt keiner dazu liebe EU Aufsicht!

    05. Mai 2022 | 12:10 Uhr | Kommentieren
  • T/r

    Und Musk sollte selbst aufpassen Tesla zwingt die Nutzer/Käufer selbst überteuerte Software zukaufen sollte es nicht möglich sein andere Software zukaufen ist das auch ein geschlossenes System!
    Mal sehen wann dort die ersten Klagen von der EU kommt

    05. Mai 2022 | 12:25 Uhr | Kommentieren

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