Windows-Laptop-Hersteller sind „besorgt“ über die Auswirkungen des neuen MacBook Air

| 17:29 Uhr | 1 Kommentar

Die bevorstehende Markteinführung von Apples neu designtem MacBook Air mit M2-Chip lässt einige Hersteller von Windows-Laptops „besorgt“ sein, dass die Verkäufe von Intel-basierten Laptops negativ beeinflusst werden könnten, so Quellen aus der Industrie, die von DigiTimes zitiert werden.

Fotocredit: Apple

MacBook Air könnte andere High-End-Laptops verdrängen

„Ein Wintel-Markenhersteller wies darauf hin, dass das MacBook Air bei einem Preis von 1.000 bis 1.500 US-Dollar andere High-End-Laptops verdrängen wird“, heißt es unter anderem in einem Bericht von dem taiwanesischen Branchenmagazin DigiTimes. „Wintel“ bezieht sich auf Windows-Laptops mit Intel-Prozessoren.

Der Bericht fügt hinzu, dass „Upgrades des M2-Prozessors, des Kameraobjektivs und des Gehäuses den leichten Preisanstieg des neuen MacBook Air in einem für die Verbraucher akzeptablen Rahmen halten“.

Die Preise für das neue MacBook Air beginnen in den USA bei 1.199 US-Dollar. Der M2-Chip bietet eine bis zu 18 Prozent schnellere CPU-Leistung und eine bis zu 35 Prozent schnellere Grafikleistung im Vergleich zum bereits beeindruckenden M1-Chip des Vorgängermodells. Laut Apple wird das neue MacBook Air im Juli erhältlich sein, ein Bestelldatum wird in Kürze bekannt gegeben (Hier könnt ihr 50 Euro Frühbucher-Rabatt sichern).

Die Bedenken der Hersteller von Windows-Laptops reichen bis in das Jahr 2020 zurück, als Apple angekündigt hatte, die Mac-Produktpalette von Intel-Prozessoren auf eigene, speziell entwickelte Chips umzustellen. Intel wurde von Apples Abkehr zu einer fragwürdigen Werbekampagne beflügelt. Diese hatte sich als Ziel gesetzt, die Apple Chips schlecht zu reden. Experten haben Intel jedoch schnell den Wind aus den Marketing-Segeln genommen und erklärt, dass Intel erst einmal keine Chance gegen Apples neue Chips hat.

Apples Umstellung ist nun fast abgeschlossen, und Intel musste sich größtenteils geschlagen geben. Im Jahr 2020 zeigten Benchmark-Tests, dass das 999 US-Dollar teure MacBook Air mit einem M1-Chip ein 2.999 US-Dollar teures 16 Zoll MacBook Pro mit Intel-Chip übertraf. Ebenso ist der M2-Chip schneller als der 8-Core Intel Xeon W-Prozessor im Basismodell des Mac Pro Tower, der bei 5.999 US-Dollar startet.

Die einzigen noch verkauften Intel-basierten Macs sind eine High-End-Konfiguration des Mac mini und der Mac Pro Tower, die beide noch in diesem Jahr mit Apple Silicon-Chips aktualisiert werden sollen.

Kategorie: Mac

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1 Kommentare

  • Gast1

    Die Panik bei den Laptop Herstellern kann ich gut verstehen. Da ist mit dem Intel Inside momentan kein Blumentopf zu gewinnen. Eventuell sollten diese Firmen mal bei Apple anfragen ob Cupertino ihnen ab 2023 den M1 Chip verkauft. So ging das ja auch jahrelang für Apple bevor sie ARM benutzt haben . Immer gab es den Mist vom Vorjahr. Leider besteht das erklärte immer noch bei Qualcomm , hier ist Apple immer noch gut
    erpressbar , leider.

    07. Jul 2022 | 10:55 Uhr | Kommentieren

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