iPad hauptverantwortlich: Netbooks 2015 ausgestorben

| 10:10 Uhr | 3 Kommentare

Schon vor ein paar Tagen haben wir einen Blick auf die aktuellen PC-Verkäufe geworfen. Im Jahresvergleich sind diese um knapp 15 Prozent gesunken. Auch die Freigabe der finalen Version von Windows 8 zum Ende des letzten Jahres hat der PC-Branche keinen wirklichen Schub gegeben. Viele Experten geben sogar Windows 8 die Mitschuld an den schlechten Verkaufszahlen.

Acer Debuts Its First 11.6ñinch Aspire One Netbook; Part of Thinner, Lighter SecondñGeneration Line

Eine Kategorie des PC-Marktes sind die sogenannten Netbooks, welche vor ein paar Jahren einen regelrechten Höhenflug erlebt haben. Zahlreiche Händler und Discounter verkauften Netbooks für 300 Euro und diese landeten in vielen Haushalten. 2010 wurden 32,13 Millionen Einheiten verkauft. Im gleichen Jahr erschien das iPad. Seitdem brechen die Netbook-Verkaufszahlen ein.

Apple selbst machte keinen Hehl daraus, was das Unternehmen aus Cupertino von Netbooks hält. Laut Jobs sind Netbooks langsam, habe schlechte Displays und setzen auf Windows. Vor Monaten haben Asus und Acer bereits bekannt gegeben, dass sie ihre Netbook-Produktion zum 01. Januar 2013 einstellen.

Die Analysten von IHS iSuppli haben ihre jüngsten Erhebungen zum Netbook-Markt mitgeteilt. Im laufenden Jahr sollen nur noch 3,97 Millionen Netbooks (ein Zehntel der Verkäufe aus 2010) den Besitzer wechseln. Doch nicht nur im Vergleich zu 2010 sind die Zahlen erschreckend, auch im Vergleich zu 2012 bedeutet dies ein Rückgang um 72 Prozent.

Im kommenden Jahr sollen noch 264.000 verkaufter Einheiten und in 2015 sollen keine Netbooks mehr verkauft werden. Hauptverantwortlich für den Untergang des Netbooks sei das iPad. Nicht nur für Netbooks, sondern für den ganzen PC-Markt ist das iPad ein Dorn im Auge. „PC-Free“ ist ein strategischer Marketing-Spruch seitens Apple. (via)

Kategorie: iPad

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3 Kommentare

  • nd70

    Netbooks mögen klobig sein, sie mögen langsam sein, aber iPads sind schon deshalb KEIN Ersatz für Netbooks, weil auf Netbooks wirklich ALLE Windows-Programme laufen und es auch Schnittstellen wie USB gibt. Davon können iPad Besitzer nur träumen, da gibt es noch nicht mal eine Tastatur. Netbooks sind dem Namen nach tot, heute heißen sie nur Billignotebooks.

    15. Apr 2013 | 13:34 Uhr | Kommentieren
    • MrUNIMOG

      Es geht hier ja auch nur um Netbooks. Nicht traurig sein, es gibt immer noch das MacBook Air, oder, wenn es unbedingt sein muss, die sog. Ultrabooks.
      Der Netbookmarkt teilt sich eher auf zwischen Tablets und leistungsstärkeren Subnotebooks, beides Kategorien, die Apple auf dem Markt etabliert hat.

      15. Apr 2013 | 15:18 Uhr | Kommentieren
  • didda

    Der Netbook Markt ist vor allem tot, weil Intel kein Interesse mehr daran hat, ihn zu pushen, schließlich hat man mit den Ultrabooks jetzt ein neues Schlagwort, mit dem sich kräftig Geld verdienen lässt.

    15. Apr 2013 | 16:18 Uhr | Kommentieren

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