Microsoft lästert über neue iPads und iWork

| 13:51 Uhr | 21 Kommentare

Microsofts Presseabteilung ist fleißig. Die seit wenigen Tagen verfügbaren Surface 2 und Surface 2 Pro müssen beworben werden und da kommt es genau zur rechten Zeit, dass Apple das iPad Air, iPad mini mit Retina Display sowie das kostenlose iWork vorgestellt hat. Kurzum: Das iPad kann laut Microsoft nicht gegen das Surface „anstinken“ und Office sei iWork meilenweit überlegen.

ipad_air

In einem Blogeintrag äußert sich Microsofts Presse-Chef Frank Shaw zur aktuellen Situation. Shaw startet mit der Aussagen, dass er nach wie vor in Abu Dhabi sei und dort das einzige was heißer als das Wetter sei, die neue Nokia Produkte sind, die Anfang der Woche vorgestellt wurden.

Anschließend holt er zum Rundumschlag gegen die neuen iPads und iWork aus. Surface-Tablets seien preiswerter und zudem technisch besser als die neuen iPads. Microsoft verstehe es, Tablets für die best-mögliche Produktivität zu entwickeln. Dies sei kein Zufall oder „Unfall“, es sei die Umsetzung der Microsoft Leitlinien. Er spricht sogar von „Gold-Standard“ bei der Kombination von Surface und Office.

Das iPad sie lediglich ein Spielzeug, welches primär für Fotos, Spiele, Videos, Musik und Internet-Surfen geeignet sei, da spiele das Surface in einer ganz anderen Liga. Auch das kostenlose iWork würde daran nicht ändern. Auch schon vorher sei iWork sehr preiswert gewesen und habe kaum Beachtung gefunden. Daran ändere auch nichts, dass es nun kostenlos ist.

Sein Resümee gefällt uns besonders gut

Ich glaube, Apple und viele andere werden aufwachen und merken, dass wir (Microsoft) eine bessere Lösung für alle Menschen anbieten, die überall an ihrem Tablet „arbeiten“ möchten und dabei keinen Unterschied machen, ob es private oder geschäftliche Dinge sind. Diese Menschen wollen ein einzelnes, einfaches, erschwingliches Gerät, das sie mit Leistung und Flexibilität den ganzen Tag über unterstützt.

Eine Bemerkungen noch. Mit Juni gab Microsoft bekannt, dass das Unternehmen mit Surface 900 Millionen Dollar Verlust gemacht hat. In die Zukunft können wir nicht gucken, aktuell spielt das Surface beim Kunden nur eine Untergeordnete Rolle.

Kategorie: iPad

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21 Kommentare

  • Derbysieger04

    Das Schlimme ist ja, dass Microsoft offensichtlich selber glaubt, was sie sagen. Und auch, dass Leute ernsthaft mit so einem Tablet arbeiten. Und dann auch noch mit dieser labberigen Tastatur.

    Ein Tablet bleibt erst mal noch ein Spielzeug bzw. dient dazu seine Zeit im Internet totzuschlagen, aber sicher nicht um damit irgendwelche ernsthaften Aufgaben zu erledigen.

    24. Okt 2013 | 14:02 Uhr | Kommentieren
  • ipad 3,3

    also ich kann microsoft insofern recht geben, als das iPad fürs arbeiten komplett ungeeignet ist.
    Das hat sicher jeder schon einmal bemerkt wenn er eine mail schreiben wollte und dazu parallel irgendetwas nachschauen wollte (z.B. um bezug zu nehmen auf mehrere Termine.)

    Ich kann mir gut vorstellen das hier ein Surface aufgrund des echten multitaskings wesentlich im Vorteil ist.

    Davon abgesehen ist das Surface pro einfach ein vollwertiger PC, und nicht nur ein spielzeug-tablet wie mein iPad, und hat deshalb wesentlich mehr unter der Haube. ( i5 ! )

    24. Okt 2013 | 14:11 Uhr | Kommentieren
    • graetz

      Ist mir neu, dass das iPad kein Multitasking kann. iOS stoppt nur jeden unwichtigen Task nach 10 Minuten, um Strom zu sparen. Ich kann prima damit arbeiten. Wenn ich in einer anderen App was nachsehen möchte, reicht eine Wischgeste, während MS nur eine Untermenge des Fenstersystems von Windows 1 reaktiviert hat.
      Mit dem iPad lässt es sich unterwegs wunderbar arbeiten. Für längere Texte habe ich eine Tastatur in der Tasche. Nur noch, wenn ich vor Ort beim Kunden etwas zu programmieren habe, schleppe ich das Notebook mit.

      24. Okt 2013 | 15:14 Uhr | Kommentieren
    • Quickmix

      Ich arbeite mit meinem iPad.

      24. Okt 2013 | 18:02 Uhr | Kommentieren
  • Markus

    Über die Qualität der Hardware kann man streiten, aber ich finde auch, dass Windows 8 und Office besser für geschäftliche Zwecke geeignet sind. MS Office ist doch auch vom Umfang iWorks um längen überlegen und auch gegen die Möglichkeiten eines Exchange-Servers und Outlook kann Apple Mail/Calendar/Kontakte + iCloud Dienste nicht anstinken. Ich finde es auch falsch die Aussagen bzgl. an den Verlusten bei der Hardware festzumachen. (a) am Anfang hat man immer höhere Kosten durch die Entwicklung und deren Abschreibung, (b) sind die Entscheidungsprozesse in Unternehmen sehr lang, um neue Hardware und in diesem Fall auch eine neue Hardwarekategorie einzuführen. So ein Wandel dauert je nach Branche und Unternehmensgröße bestimmt seine 2-4 Jahre. Also mal schauen, was die nächsten Jahre bringen.

    24. Okt 2013 | 14:27 Uhr | Kommentieren
    • resomax

      Office kostet und nicht zu knapp!
      iWork ist neuerdings bei jedem Apple-Gerät dabei und reicht für den Durchschnittsnutzer.

      24. Okt 2013 | 14:42 Uhr | Kommentieren
    • David

      sry aber ich kann bei meinem iPad 1. auch auf einen Exchange Server zugreifen, und das auch ohne Probleme und 2tens wenn ich unbedingt (warum auch immer) Office brauche, kann ich es mir doch auch kaufen als 365 (größte abzocke) Version.

      25. Okt 2013 | 11:57 Uhr | Kommentieren
  • Oli

    Wenn einem nix mehr einfällt, dann lästert man halt. Ist ja auch einfach über andere herzuziehen. Ändert aber nichts an den Fakten, dass das iPad ein Verkaufschlager und sicherlich noch am Anfang seiner selbst steht und noch weiter entwickelt wird. Microsoft hat die Zeit verschlafen. Deshalb haben die auch rund 900 Millionen Verlust mit ihrem Ding gemacht und wurden bereits verklagt und nicht umsonst geht Herr Ballmer. Apple musste keine Millionen Beträge abschreiben für die Produktionskosten und es hat auch keine 2-4 Jahre gedauert bis die Menschen ein iPad wollten! Sie wollten es SOFORT als Steve es in seinen Händen hielt. Das ist der Unterschied und den kann man nicht leugnen.

    24. Okt 2013 | 14:42 Uhr | Kommentieren
  • Robert

    Die diskussion ist überflüssig – ich habe auch ein Surface und es ist in Wahrheit ein Subnotebook ohne Tastatur (bzw. mit weil man sonst eh nicht sgut machen kann). Aber ein Ipad ist ein Teil eines tollen Universums das Apple geschaffen hat, einer „seamless technology“ – und da ist Microsoft (und Google) viele Jahre hinterher. Word ist gut, sogar sehr gut, aber ich bin gespannt was Pages dann so alles können wird. Meine Apple gebe ich nie mehr her, bin viel produktiver als am PC.

    24. Okt 2013 | 14:47 Uhr | Kommentieren
  • DG

    Microsoft ist auf einem Absteigenden Ast und löst dies alles nur noch durch Mundpropaganda, das ist schon sehr traurig…
    Wie ein kleines Kind was nicht genug Aufmerksamkeit bekommt.

    24. Okt 2013 | 14:49 Uhr | Kommentieren
  • Walli

    Jetzt mal unabhängig davon, ob jetzt ein iPad oder ein Surface besser ist.

    Fakt ist, Office ist im Kern eine Suite für den Einsatz im Büro mit einfachen und komplexen Lösungen für verschiedene Probleme im Bereich der Text- und Tabellenverarbeitung. Auch was die Terminplanung und den Mailverkehr angeht ist es nunmal in erster Linie eine Bürosoftware, vor allem für Unternehmen gemacht – zumindest ursprünglich und dafür auch ausgelegt und gut zu gebrauchen.

    Fakt ist auch, für den Heimbereich ist Office einfach zu überladen mit Funktionen die keiner nutzt. Keiner, der ein Kochbuch oder mal einen Brief schreiben will braucht das Office-Paket. Da reichen iWork, oder die von Microsoft selbst jahelang entwickelte MSWorks-Suite aus. Auch die Kalender-, Kontakt- und Mailverwaltung von Apple sind für den Heimanwender intuitiv und einfach strukturiert im Gegensatz zu Office.

    Und jetzt mal zusammenrechnen. Office für das Büro schön und gut aber das ist nicht der Kernmarkt für Tablets. Denn kein Unternehmenschef wird seine Computer/Laptops ausmisten und allen Mitarbeitern nur noch das Arbeiten an Surface’s aufzwingen. Und gerade deswegen, so meine Meinung, setzt Microsoft mit seinem Surface-Konzept an der völlig falschen Stelle an und wird auch deswegen scheitern.

    Wen interessieren die Zahlenwerte der verbauten Hardware, wenn der Nutzer mit Windows 8 nicht zufrieden ist. Wen interessieren 5.000 Word-Funktionen wenn einfachste Aufgaben nicht intuitiv und schnell gelöst werden können? Wen interessiert der nummerisch niedrigere Preis, wenn er dafür eine extrem abgespeckte und limitierte Version des Surface bekommt, das eigentliche Surface Pro als Buisness Variante deutlich teurer ist als vergleichbare Tablets.

    Microsoft hat es nicht verstanden was Aufgabenfelder eines Tablets sind. Sie sollen neben den ganzen Features für Spiele, Multimedia und Entertainment auch im immer mobileren Büroalltag viele Aufgaben schnell bewerkstelligen können und dabei leicht, intuitiv und gut zu bedienen sein – von den physischen Eigenschaften mal abgesehen. Tablets sollen aber keinesfalls Ersatz für Computer sein, maximal im Heimbereich und da reicht, wie ich oben schon erwähnte, iWork ohne wenn und aber aus.

    24. Okt 2013 | 14:52 Uhr | Kommentieren
    • Lindy

      Das kann ich sofort unterschreiben!! Super Komentar!

      24. Okt 2013 | 16:33 Uhr | Kommentieren
  • Reinhardt F. K. Voigt

    !!!GENAU – das ist der Grund, warum ich mein iWork so liebe …

    24. Okt 2013 | 15:31 Uhr | Kommentieren
  • nd70

    Mit dem iPad kann man doch nicht produktiv arbeiten: ohne Filesystem, ohne Projektdatenablage und ohne USB. Reines Spielgerät.

    24. Okt 2013 | 15:58 Uhr | Kommentieren
    • Oli

      solche Dinge schreiben nur Leute die kein iPad haben. Gibt z.B. ne App für USB, damit geht es ganz einfach alles. Dateien, Spielstände, Fotos, Videos, Musik…alles ohne Probleme und das Beste ist, ich kann meine Inhalte sogar noch per PIN schützen.

      24. Okt 2013 | 16:15 Uhr | Kommentieren
      • nd70

        Du meinst wahrscheinlich diese USB-WLAN Dinger. Aber ein richtiges Filesystem gibts trotzdem nicht, alles nur innerhalb einer App.

        24. Okt 2013 | 19:34 Uhr | Kommentieren
        • nd70

          z.B. SanDisk „Connect Wireless Flash Drive“. Alles Krücken, nur weil Apple den Benutzer gängelt….

          24. Okt 2013 | 19:37 Uhr | Kommentieren
        • graetz

          Ja und? Was ist denn ein Dateiexplorer auf jedem anderen Gerät? Auch nur eine App. Ich benutze Goodreader. Damit kann ich per USB ganze Verzeichnisstrukturen auf den PC und zurück kopieren oder per WLAN oder Internet per FTP oder WebDAV übertragen oder Synchronisieren.
          Für gängige Formate, die ich unterwegs öffnen muss, gibt es eingebaute Viewer. PDFs lassen sich mit Anmerkungen ergänzen und wieder als PDFs speichern. Und was macht man auf dem PC, wenn der Standard-Viewer das Format nicht kennt oder man etwas anderes bearbeiten möchte? Rechtsklick und „Öffnen mit …“. Was mach ich bei Goodreader? Auswählen und dann die Aktion „Öffnen mit …“. Der einzige Unterschied ist, dass dann eine Kopie für die andere App erstellt wird. Das Ergebnis muss ich dann wieder zurück kopieren. Das ist aber ein Sicherheitsfeature und keine Gängelung.
          Informationen aller Art, die über „nur Datei“ hinausgehen, habe ich in Evernote. Das synct alle Notizen und Dateien automatisch mit allen anderen Geräten und PCs.
          In Kombination mit iWorks kann ich damit alle produktiven Aufgaben ausser Programmieren wunderbar erledigen. Das sind jetzt fünf Apps. Auf dem PC benutzt man auch nicht weniger …

          In der Firma haben wir alle Informationen in Lotus Notes gespeichert. Da wir auch eine Notes-Bude sind, wird es demnächst von uns auch Apps geben, die eben mit Lotus Notes replizieren. Damit landet dann nichts mehr in der Cloud.

          24. Okt 2013 | 22:48 Uhr | Kommentieren
  • clemens

    hey oli — wie heisst diese app mit welcher das ›ganz einfach alles geht‹ … ?

    24. Okt 2013 | 16:50 Uhr | Kommentieren
    • resomax

      Wenn er die gleiche App meint, die ich als USB nutze: USB Disk (App).
      Über iTunes (oder Dropbox etc.) lassen sich die Dateien verwalten (unter Apps / Dateifreigabe (unten)).

      25. Okt 2013 | 7:01 Uhr | Kommentieren
  • markus

    Micrsoft?ist ja wohl der allerletzte Mist

    24. Okt 2013 | 17:11 Uhr | Kommentieren

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