Carl Icahn zieht Forderungen zu höherem Aktienrückkaufprogramm zurück

| 18:14 Uhr | 2 Kommentare

Seit einigen Monaten tritt Apple Großinvestor Carl Icahn regelmäßig in Erscheinung und versucht Apple mit seinen Äußerungen zu einem größeren Aktienrückkaufprogramm zu drängen. Apple sitzt auf einem Barvermögen von über 150 Milliarden Dollar und hat sich vor zwei Jahren dazu entschieden, wieder eine Dividende zu zahlen und gleichzeitig ein Aktienrückkaufprogramm zu starten.

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Zwischenzeitlich erhöhte Apple das Aktienrückkaufprogramm bereits deutlich. Doch dies geht Investor Carl Icahn nicht weit genug. Apple hat sein Aktienrückkaufprogramm von 10 Milliarden Dollar auf 60 Milliarden Dollar erhöht, Carl Icahn verlangt allerdings 150 Milliarden für den Aktienrückkauf. Ende 2013 forderte er bereits andere Apple Aktionäre auf, seinem Weg zu folgen und auf der Ende Februar stattfindenden Aktionärsversammlung für seinen Antrag zu stimmen.

Nun meldet sich der Großinvestor Institutional Shareholder Services (ISS) zu Wort und schlägt sich auf Apples Seite. ISS fordert die Aktionäre auf, gegen Icahns Pläne zu stimmen. Zwar hat auch ISS Verbesserungsvorschläge für Apple, die Investorengruppe erkennt jedoch die positve Entwicklung seitens Apple. Dazu zählen unter anderem die signifikante Dividende, das Aktienrückkaufprogramm und die jährliche Kommunikation zwischen Apple und den Investoren.

Erst letzte Woche hatte Apple CEO in einem Interview bekannt gegeben, dass sein Unternehmen innerhalb der letzten Wochen 14 Milliarden Dollar aufgebracht hat, um weitere Aktien zurück zu kaufen.

Kaum ausgesprochen, meldet sich auch Carl Icahn persönlich zu Wort. In einem offenen Brief geht er auf die Äußerungen der ISS ein und erklärt unter anderem, dass Apple Handeln seinen Forderungen mittlerweile sehr nahe kommt und er deswegen seine aktuellen Forderungen zurück zieht. Er blickt gespannt nach vorne und freut sich auf neue Produkte in neuen Produktkategorien.

That being said, we also agree with ISS’s observation, taking into account that the company recently repurchased in “two weeks alone” $14 billion worth in shares, that “for fiscal 2014, it appears on track to repurchase at least $32 billion in shares.” Our proposal, as ISS points out, “thus effectively only asks the board to spend another $18 billion on repurchases in the current year.”

As Tim Cook describes them, these recent actions taken by the company to repurchase shares have been both “opportunistic” and “aggressive” and we are supportive. In light of these actions, and ISS’s recommendation, we see no reason to persist with our non-binding proposal, especially when the company is already so close to fulfilling our requested repurchase target.

Furthermore, in light of Tim Cook’s confirmed plan to launch new products in new categories this year (in addition to an exciting product roadmap with respect to new products in existing categories), we are extremely excited about Apple’s future. Additionally, we are pleased that Tim and the board have exhibited the “opportunistic” and “aggressive” approach to share repurchases that we hoped to instill with our proposal. It is our expectation that Tim and the board continue to exhibit this behavior as fiduciaries to the shareholders since they clearly seem to agree that our company continues to be extremely undervalued, and we all share a common optimism with respect to the company’s bright long term future.

Wir sind gespannt, wie lange dieses Kapitel nun zugeschlagen bleibt.

Kategorie: Apple

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2 Kommentare

  • Tristanx

    Das der Wert der Apple Aktie seit dem letzten Quartalsbericht gesunken gar eingebrochen ist, hat natürlich damit nichts zu tun.

    10. Feb 2014 | 20:32 Uhr | Kommentieren
  • Name

    Wie kommt ein Finanzheinz überhaupt auf die Idee so ein Bild von sich machen zu lassen?…

    10. Feb 2014 | 21:46 Uhr | Kommentieren

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