Apple und Beats: Freundschaft schon seit vielen Jahren

| 17:54 Uhr | 0 Kommentare

Am letzten Wochenende tauchte das Gerücht auf, dass Apple Interesse daran hat, Beats Electronics für 3,2 Milliarden Dollar zu übernehmen. Passend dazu verkündete Beats Mitbegründer Dr. Dre in einem Video, dass er der erste Hip-Hop Milliardär sein wird. Bis heute wurde die Übernahme weder durch Apple noch durch Beats bestätigt. Es heißt, dass Jimmy Iovine und Dr. Dre nach einer Übernahme Führungsrollen bei Apple übernehmen könnten.

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Uns ist durchaus bekannt, dass vor sechs Wochen ein Aprilscherz auftauchte, dass Apple Beats übernehmen wird. Doch unabhängig davon halten sich die jüngsten Gerüchte hierzu hartnäckig. Auch wenn der Deal auf den ersten Blick ein wenig „komisch“ aussieht, könnte er auf den zweiten Blick durchaus logisch sein. Was will Apple mit einem Hersteller von Kopfhörern und mit einem Musik-Streaming-Anbieter? Die Reaktionen auf die Übernahmegerüchte könnten nicht unterschiedlicher ausfallen. Während es Meinungen gibt, dass es eine der besten Entscheidungen Apples sei, Beats zu übernommen, können andere einer solchen Übernahme nichts abgewinnen.

Apple und Beats verbindet bereits seit Jahren eine gewisse Freundschaft. Beide Unternehmen sind sich ähnlicher als man meinen könnte. Jimmy Iovine und Steve Jobs pflegten eine intensivere Freundschaft.

“These aren’t strange bedfellows at all,” said Peter Csathy, chief executive officer of entertainment law firm Manatt Digital Media Ventures. “Steve Jobs really drove the relationship with the music industry. The executives at Apple and Beats know each other very well, and there’s a comfort level there.”

Laut Bloomberg würde die Übernahme von Beats die Verbindungen seitens Apple zur Musikindustrie deutlich stärken. Seit der Einführung des iTunes Stores vor über 10 Jahren hat Apple diesen nicht wirklich verändert. Apple bietet nach wie vor einzelne Musiktitel und Alben zum Kauf an. Einen Musik-Streaming-Service zum monatlichen Abo-Preis bietet Apple nicht an, vielmehr gibt es mit iTunes Radio einen kostenlosen Radiodienst.

Jobs zeigte im Jahr 2003 Iovine eine Demo des iTunes Stores, noch bevor dieser an den Start ging. Jobs wollte sich eine Meinung vom Musik-Experten einholen. Auch knapp 10 Jahre später betitelte Iovine den iTunes Store als „sehr, sehr gut“. Er sah jedoch das Fehlen eines Musik-Streamings.

Erstmals gingen in diesem Jahr die digitialen Musikverkäufe zurück. Musik-Streaming-Dienste werden immer populärer und Jimmy Iovine könnte für Apple der Schlüssel zum Erfolg werden. Iovine besitzt beste Verbindungen zur Musikindustrie und könnte Verträge für Apple aushandeln.

 

Kategorie: Apple

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