Apple Musik-Streaming-Service für 5 Euro pro Monat? Beats-Übernahme soll für weichen Übergang sorgen

| 10:51 Uhr | 3 Kommentare

Je länger sich die Übernahmegerüchte hartnäckig halten, könnte man tatsächlich glauben, dass Apple Beats Electronics kaufen wird. Erstmals Anfang Mai aufgetaucht, gibt es in regelmäßigen Abständen neuen Appetithäppchen zur möglichen Übernahme. Wird Apple Beats Electronics für 3,2 Milliarden Dollar kaufen? Und wenn ja, warum?

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Bei Beats Electronics handelt es sich um einen Hersteller von Kopfhörern und Lautsprechern, der vor wenigen Monaten einen Musik-Streaming-Service gestartet hat. Gegründet wurde Beats von Jimmy Iovine und Dr. Dre. Beide besitzen hervorragende Verbindungen zur Musik- und Filmindustrie.

Gerüchte, warum sich Apple Beats einverleiben möchte, gibt es viele. Die Übernahme der Kopfhörer- und Lautsprecher-Sparte steht dabei nicht ganz oben auf der Liste. Vielmehr geht es um das Know-How, die Verbindungen zur Musikindustrie und die beiden Köpfe Jimmy Iovine und Dr. Dre. Beide könnte bei einer Übernahme eine Führungsrolle bei Apple erhalten.

Vor wenigen Tagen berichteten die Kollegen von Re/code, dass sich der Deal verzögern wird. Über die genauen Gründe wurde nichts genannt und nun legen die Kollegen von TechCrunch mit einem neuen Bericht nachd. Demnach sei die Beats Übernahme durch Apple zu 70 Prozent in trockenen Tüchern.

Tim Cook hat in den letzten Jahren bereits verschiedenen namhafte „Talente“ zu Apple geholt. Dazu zahlen Angela Ahrendts (ehemalige Burberry-Chefin und mittlerweile Apple Store Chefin), den ehemaligen Nokia Kamera-Ingenieur Ari Partinen, den ehemaligen Yves St. Laurent CEO Paul Deneve, Designer Ben Shaffer von Nike und viele mehr.

In einem weiteren Artikel widmet sich TechCrunch einem möglichen Musik-Streaming-Service von Apple. Seit zwei Jahren plane und diskutiere Apple bereits einen solchen Service. Die Einführung müsse allerdings sehr sensibel vorgenommen werden. Hier könnte Beats helfen. Die Musikindustrie ist von Apple abhängig und andersherum. Apple ist der größte Umsatzbringer für die Branche. Ein zu harter Wechsel auf einen Streaming-Dienst könnte Apple und der Branche schaden. Beats könne einen Streaming-Service unabhängig von Apple zunächst einmal fortführen.

Ein weicher Wechsel könnte jedoch für alle beteiligten von Vorteil sein. Spotify gab erst vor wenigen Tagen an, dass man auf 10 Millionen zahlende Kunden blickt. Apple muss es gelingen, die fallenden Musikverkäufe aufzufangen und in einen Musik-Streaming-Service umzuwandeln.

Einem iTunes Manager zufolge verhandelt Apple mit den Musiklabels darüber, einen Streaming-Dienst für 5 Dollar monatlich anbieten zu können. Das Ziel sei es 20 Millionen Abonnenten zu akquirieren. Dies sorge für einen Umsatz von 1,2 Milliarden Dollar. Bei einer erhöhten Ausschüttung von 80 Prozent an die Labels würden diese knapp 1 Milliarde Dollar pro Jahr einnehmen.

Kategorie: Apple

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3 Kommentare

  • DrRummsbumms

    Ich will aber meine Musik weiterhin als Datei besitzen. Ich werde nicht für irgendein Streaming zahlen. iTunes Match genügt mir. Ich mag es nicht das Gefühl zu haben keine Musik mehr zu haben wenn ich nicht mehr zahle. Weiterhin möchte ich frei kopierbare Musik-Dateien haben die ich auf all meinen Geräten nutzen kann! Daher nett, aber ich brauche es nicht!

    23. Mai 2014 | 12:58 Uhr | Kommentieren
    • Benjamin

      Schön…jetzt hast du so viel geschrieben, um mitzuteilen, dass das nichts für dich ist.
      Übrigens: Ich finde Mangeln total wiederlich, ist schön das es die für Leute gibt, die Mandeln gerne essen, aber für mich ist das nicht. Auch Erdnussbutter…igitt. Aber Leute die das gerne essen, können es sich ja kaufen…ich werde mir aber nie Erdnussbutter kaufen. Und habt ihr mal die Leute gesehen, die kleine Autos fahren? Kleine Autos sind ja nichts für mich, nech… Also ich meine, die sind praktisch für Menschen, die kein großes Auto brauchen, aber für mich wäre das nichts. Also es ist schön, dass es kleine Autos gibt, aber kaufen würde ich mir eher ein großes.

      23. Mai 2014 | 14:09 Uhr | Kommentieren
  • Ray

    Am besten wie Spotify. Wer fürs Abo zahlt, darf sich Songs auf den Rechner/Phone ziehen, um es offline zu hören.

    23. Mai 2014 | 23:35 Uhr | Kommentieren

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