Verkaufszahlen für faltbare Smartphones werden 2025 voraussichtlich 27,6 Millionen Einheiten erreichen

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Bevor Apple ein faltbares iPhone auf den Markt bringt, möchte das Unternehmen sicher sein, dass ein faltbares Design kein Rückschritt gegenüber dem aktuellen Formfaktor des iPhone darstellt. Solange testen Mitbewerber wie Samsung und Oppo den Markt aus. Wie ein Bericht der International Data Corporation (IDC) zeigt, gibt es noch viel zu tun, bevor faltbare Smartphones als ernstzunehmende Konkurrenten der traditionellen Smartphones angesehen werden können. Dennoch konnten die Hersteller im vergangenen Jahr einen Erfolg feiern. So wurden im Jahr 2021 7,1 Millionen faltbare Smartphones ausgeliefert. Diese Zahl könnte in den nächsten drei Jahren deutlich ansteigen, auf 27,6 Millionen verkaufte Einheiten pro Jahr.

Fotocredit: Samsung

Apple wartet den richtigen Zeitpunkt ab

Gerüchte rund um ein faltbares iPhone kursieren schon seit mehren Jahren in der Gerüchteküche. Samsung hat Apple beispielsweise angeblich faltbare Display-Muster zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Laut dem Leaker Dylandkt experimentiert Apple derzeit mit mehreren faltbaren iPhone-Varianten. Ein faltbares iPhone wird es in naher Zukunft jedoch wahrscheinlich nicht geben, da Apple immer noch Bedenken bezüglich der faltbaren Display-Technologie und des Marktes für faltbare Smartphones hat.

Mit 7,1 Millionen ausgelieferten Geräten machen faltbare Smartphones im Jahr 2021 gerade einmal 0,5 Prozent des gesamten Smartphone-Marktanteils aus. Dennoch stellt dies ein Anstieg von rund 265 Prozent im Vergleich zu den 1,9 Millionen Geräten aus dem Vorjahr dar. IDC geht davon aus, dass im Jahr 2025 27,6 Millionen faltbare Smartphones mit einem Marktwert von 29 Milliarden US-Dollar ausgeliefert werden könnten. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, würden faltbare Smartphones im Jahr 2025 immer noch nur 1,8 Prozent des Smartphone-Marktes ausmachen.

Faltbare Smartphones gewinnen langsam aber sicher an Zugkraft bei den Verbrauchern, was zum großen Teil auf die Bemühungen von Samsung zurückzuführen ist. Samsungs Galaxy Z Flip3 hat die Kostenhürde für viele Käufer effektiv gesenkt, ohne dabei offensichtliche Abstriche bei der Qualität zu machen oder das Gesamterlebnis, das ein faltbares Smartphone bietet, zu beeinträchtigen. Das im August letzten Jahres auf den Markt gebrachte Gerät startete damals bei 1.049 Euro (UVP) – nicht gerade billig, aber weitaus günstiger als die erste Welle der faltbaren Geräte.

Ein interessanter Wettbewerb könnte sich zwischen den Formfaktoren abspielen: klappen oder falten. Nabila Popal, Forschungsdirektorin bei IDCs weltweitem vierteljährlichem „mobile phone tracker“, sagte, dass, obwohl das Flip-Gerät anscheinend im Moment beliebter ist, es noch zu früh ist, um einen klaren Gewinner zu bestimmen. Daher müssen die Anbieter den Gesamtmarkt genau beobachten, um zu sehen, wie sich die Markttrends entwickeln.

Kategorie: iPhone

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