Investor Icahn fordert Apple Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 150 Milliarden Dollar

| 21:55 Uhr | 3 Kommentare

Mitte August investierte Milliardär Carl Icahn in Apple Aktien. Für ca. 1 Milliarde US-Dollar kaufte er zum damaligen Zeitpunkt AAPL-Aktien. Gleichzeitig empfahl er Apple, das eigene Aktien-Rückkaufprogramm zu forcieren. Wie angekündigt, kam es am gestrigen Montag zu einem Treffen zwischen Apple CEO Tim Cook und Investor Icahn in New York.

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Nun gibt es die ersten Informationen zum gestrigen Abendessen von Cook und Icahn. Per Twitter vermeldet der Investor, dass er ein Aktienrückkaufprogramm von Apple Aktien in Höhe von stolzen 150 Milliarden Dollar gefordert hat. Ein weiteres Gespräch soll in drei Wochen folgen.

Ursprünglich hatte Apple im März 2012 ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 10 Milliarden Dollar anvisiert, im April 2013 erhöhte Apple dieses auf 60 Milliarden Dollar. Icahn drängt nun auf 150 Milliarden Dollar.

Die Kollegen von Macrumors wissen weiter zu berichten, dass Icahn in den vergangenen Wochen weitere mehrere Hundert Millionen Dollar in AAPL investiert hat und nun Aktien im Wert von 2 Milliarden Dollar besitzt. Zudem betont der Investor, dass Cook einen sehr guten Job macht.

3 Kommentare

  • Sebastian

    Was bewirkt denn so ein Rückkaufprogramm ???Kenn mich mit Aktien leider nicht so aus….

    02. Okt 2013 | 8:11 Uhr | Kommentieren
    • didda

      „Ein Aktienrückkaufprogramm (englisch: buy-back) ermächtigt eine Aktiengesellschaft zum Erwerb eigener Aktien über die Börse. Das Rückkaufprogramm muss nach deutschem Aktienrecht von der Hauptversammlung genehmigt werden und darf maximal zehn Prozent des Grundkapitals umfassen. Die Gründe für ein Aktienrückkaufprogramm können unterschiedlichster Natur sein. Sie reichen von der Anlage liquider Mittel bis hin zur Schaffung einer Übernahmewährung. Werden die eigenen Aktien nach dem Rückkauf eingezogen – also vernichtet -, hat dies auf Grund der sinkenden Aktienzahl positive Effekte auf die Kennzahlen Ergebnis je Aktie und Dividende je Aktie. Aus diesem Grund führen Rückkaufprogramme für gewöhnlich zu steigenden Kursen.“

      Kurzum: Apple soll Aktien kaufen, damit es danach weniger Aktien gibt, diese aber im Wert steigen.

      02. Okt 2013 | 11:29 Uhr | Kommentieren
  • Joe

    Diese Heuschrecke Icahn hat sich das schlau gedacht. Man kaufe billig Aktien, trifft sich mit dem CEO des Unternehmens und fordert diesen auf, natürlich teuerer, die Aktien wieder zurückzukaufen. Das man nebenbei Millionengewinne einstreicht ist ja selbstverständlich. Wenn Cook auf dieses SPIEL einsteigt, dann sollte er von diesem Posten abgewählt werden. Icahn hat ja nicht investiert, weil an das Unternehmen glaubt, sondern es geht ihm nur um den schnellen Dollar.

    02. Okt 2013 | 8:22 Uhr | Kommentieren

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