Apple Musik-Streaming soll kostenlose Testphase erhalten

| 10:45 Uhr | 0 Kommentare

Die Wochen bis zur Vorstellung eines Apple Musik-Streaming-Dienstes dürften gezählt sein. Allgemein wird damit gerechnet, dass Apple diesen am 08. Juni im Rahmen der WWDC 2015 vorstellen wird. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, so werden wir schon kommenden Monat erfahren, wohin die musikalische Reise geht.

itunes radio hero

Bis zur tatsächlichen Vorstellung warten auf Apple allerdings noch ein wenig Arbeit. Es heißt, dass die letzte Verträge mit den Musik-Labels noch geschlossen werden müssen und parallel arbeitet Apple an einem großen Update für die Musik-App innerhalb von iOS 8.4.

Kostenlose Tesphase für Musik-Streaming-Dienst geplant

Die für gewöhnlich gut informierten Kollegen von Re/code melden sich zum Wochenende zu Wort, um ein paar weitere Details rund um den Apple Musik-Streaming-Dienst zu nennen. Grundsätzlich sind Apple und die Musikindustrie daran interessiert Geld zu verdienen und kostenpflichtige Musik-Streaming-Abos anzubieten. Ein paar Möglichkeiten innerhalb des neuen Services wird es jedoch geben, Musik kostenlos zu hören.

Zunächst einmal wird es eine kostenlose Testphase für Anwender geben. Je nachdem, wie sich Apple mit den Musik-Labels einigt, soll diese zwischen einem und drei Monaten liegen. Zudem soll eine SoundCloud ähnliche Funktion mit an Bord sein, mit der Musik-Schnippsel hochgeladen werden und die sich andere Nutzer kostenfrei anhören können.

Darüberhinaus wird es eine neue Version von iTunes Radio geben. Diesen kostenlosen Dienst hatte Apple vor einiger Zeit in den USA und Australien gestartet. Zu diesem Zweck hat Apple unter anderem BBC Radio 1 DJ Zane Lowe und mehrere Produzenten angeheuert.

Der Musik-Streaming-Dienst selbst, bei dem Anwender vollen Zugriff auf das Streaming-Angebot erhalten und individuell Musik streamen können, wird jedoch genau wie bei Spotify, Deezer, Napster und Co. kostenpflichtig sein. Apple möchte keine werbegestützte Version seines Streaming-Dienstes anbieten, da dies nicht genügend Geld für die Industrie abwerfe.

Lange Zeit hat sich Apple dagegen gesperrt einen eigenen Musik-Streaming-Dienst anzubieten. Stattdessen verkaufte man sehr erfolgreich Songs und Alben über den iTunes Store. In den letzten Quartalen sind die Verkaufszahlen jedoch zurück gegangen, da immer mehr Anwender auf Streaming-Dienste setzen. Unter Tim Cook setzt auch bei Apple ein Umdenkungsprozess ein. Beats Electronics und Beats Music wurde im vergangenen Jahr für 3 Milliarden Dollar übernommen und in Kürze wird man die ersten Ergebnisse der Übernahme sehen.

Kategorie: Apple

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