Apple investiert in die Zukunft: Ausgaben für die Forschung und Entwicklung steigen weiter an

| 9:22 Uhr | 0 Kommentare

Die Investitionen von Apple in die Forschung und Entwicklung (F&E) stiegen im dritten Geschäftsquartal 2018 weiter an, wobei das Unternehmen 3,7 Milliarden US-Dollar für neue Produkte und Dienstleistungen ausgab. Verantwortlich sind hierfür eine Reihe von Projekten, die Apples Zukunft absichern sollen.

Kosten für die Forschung und Entwicklung

Apple enthüllte am Dienstag gegenüber der U.S. Securities and Exchange Commission den jüngsten Anstieg der F&E-Ausgaben. Laut den Angaben hat Apple im Zeitraum April bis Juni 3,7 Milliarden US-Dollar für die Forschung und Entwicklung bereitgestellt. Dies entspricht 7 Prozent des Nettoumsatzes des Unternehmens in diesem Zeitraum.

Um zu sehen, wie stark sich Apple auf die Forschung und Entwicklung konzentriert, lohnt sich ein Blick auf die Ausgaben des Vorjahresquartals. Hier investierte Apple 2,9 Milliarden US-Dollar in seine F&E-Abteilungen, was damals schon eine Steigerung gegenüber 2,6 Milliarden US-Dollar aus dem 2016er Vorjahresquartal darstellte. In der Vergangenheit nutzte das Unternehmen in der Regel zwischen 4 und 5 Prozent des Nettoumsatzes für die Entwicklung neuer Produkte und Technologien. Wie die Zahlen zeigen, intensiviert Apple seine Bemühungen in dem Bereich.

An was arbeitet Apple?

Doch was wird hinter den verschlossenen Türen von Apples Hauptquartier entwickelt? Apple ist bekanntlich nicht der gesprächigste Hersteller, wenn es um zukünftige Produkte geht. Die Zulieferkette ist da schon offener und hat uns in den letzten Monaten einige Hinweise gegeben.

Zunächst haben wir das wohl offenste Geheimnis: Apple wird dieses Jahr voraussichtlich drei neue iPhone-Modelle auf den Markt bringen – zwei OLED-iPhones (5,8 und 6,5 Zoll) und ein 6,1-Zoll-LCD-iPhone – wobei das LCD-Modell als kostengünstige Option neben den beiden teureren OLED-Varianten positioniert werden soll. Weiter geht es mit einem frischen iPad Pro inklusive Face ID, gefolgt von einer neuen Apple Watch Series 4, die etwas größer ausfallen könnte und einen besseren Pulsmesser bieten soll. Natürlich investiert Apple auch weiterhin in die Mac-Sparte, die laut Tim Cook immer noch ein wichtiger Bestandteil von Apple darstellt.

Spannend wird es, wenn wir ein wenig weiter in die Zeit reisen. Hier hätten wir Kandidaten, die laut Experten Apples Zukunft bestimmen werden. Zu den wichtigsten Forschungsgebieten gehören Augmented-Reality-Anwendungen. Diese sollen in den kommenden Jahren neue Hardwarekategorien hervorbringen. So gab es schon vermehrt Gerüchte bezüglich einer AR-Brille von Apple.

Andere kostenintensive Investitionen umfassen die Überreste von „Project Titan“. Das Projekt war Apples Versuch, eine selbstfahrende Auto-Plattform von Grund auf neu zu entwickeln. Die Initiative wurde jedoch in den letzten Jahren zurückgeschraubt und konzentriert sich nun auf die Entwicklung autonomer Fahrtechnologien unter Verwendung spezieller Sensorausrüstung und Software, was jedoch nicht bedeutet, dass die Erkenntnisse zwangsläufig auf der Straße eingesetzt werden müssen. So gibt es noch viele spannende Einsatzmöglichkeiten für das Gebiet des maschinellen Lernens. Mittlerweile haben sich beispielsweise die KI-Assistenten in eine sehr wichtige Position gerückt. Dies hat auch Apple erkannt und konnte gerade erst Googles ehemaligen KI-Chef John Giannandrea für sich gewinnen. (via AppleInsider)

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